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Schmidt, Hans-Jörg

Schmidt, Hans-Jörg

Hans-Jörg Schmidt ist freiberuflicher Tschechien- und Slowakei- Korrespondent für euro|topics sowie für verschiedene Zeitungen im deutschsprachigen Raum, darunter Die Welt. Er studierte Journalistik, lebt seit 1990 in Prag und veröffentlichte 2006 im Christoph-Links-Verlag das Buch "Tschechien - eine Nachbarschaftskunde für Deutsche".


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Der Autor/ die Autorin hat bisher 2 Artikel auf euro|topics veröffentlicht.


1.  Debatte | 11.01.2008

Europas neue Grenzenlosigkeit

Ohne Grenzkontrolle zu den Nachbarn: Seit dem 21. Dezember 2007 gehören dem Schengenraum neun neue Mitglieder an. Ein Schritt, der in Europa ganz unterschiedlich bewertet wird. » mehr

2.  Debatte | 11.04.2007

Spaltet die US-Raketenabwehr Europa?

Die USA wollen für ihren lange geplanten Raketenabwehrschild in Europa Basen errichten. Schon im vergangenen Jahr haben sie Polen und Tschechien dafür gewonnen. Doch erst der heftige russische Protest zu Beginn dieses Jahres hat eine neue europaweite Debatte über das Rüstungsprojekt ausgelöst. » mehr


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Die Welt - Deutschland | 23.04.2007

Ein erfundener tschechischer Kubist

In Tschechien, Deutschland und Österreich wird mit den lyrisch-kubistischen Bildern des tschechischen Malers Bohumil Samuel Kecir gehandelt, den es aber nach einem Bericht von Tschechien-Korrespondent Hans-Jörg Schmidt nie gegeben hat. "Der vermutlich frei erfundene Lebenslauf des Malers Kecir liest sich gut, in einem Land wie Tschechien, das sich mit seinen nationalen Wurzeln mitunter schwer tut, regelrecht identitätsstiftend: Geboren wurde der Meister angeblich 1904 in Mähren. Nach seiner Mutter soll er Jude gewesen sein... Während der nationalsozialistischen Besatzung Böhmens und Mährens habe ihn die Gestapo wiederholt festgenommen und in Konzentrationslagern inhaftiert. Nicht nur, dass Kecir von diesen Schrecken ein Trauma davon getragen haben soll; nach dem Krieg hätten ihn zudem noch die kunstfeindlichen Kommunisten in eine psychiatrische Anstalt in Brno (Brünn) weggesperrt... Bei so viel Tragik schlugen Sammlerherzen auch im westlichen Ausland höher. Wer kann schon einen vergessenen Tschechen sein eigen nennen, noch dazu einen Kubisten."

Die Welt - Deutschland | 28.08.2006

Neuwahlen in Tschechien?

Die kleine tschechische Partei der Christdemokraten will nun doch nicht an einer Regierung beteiligt sein, die auf die Tolerierung der Kommunisten angewiesen wäre. Tschechien-Korrespondent Hans-Jörg Schmidt kommentiert zustimmend: "Gedanken über jedwede Kungelei mit den alten Kadern verbieten sich, auch wenn sich damit das Geduldsspiel bei der Regierungsbildung noch weiter verlängern sollte. Bislang aber ist der einzige unter den tschechischen Parteichefs, der in der drei Monate nach den Wahlen völlig zerklüfteten politischen Landschaft noch eine Grundüberzeugung hochhält, der konservative Wahlsieger Mirek Topolanek. Er will unter allen Umständen verhindern, dass die Kommunisten wieder über die Geschicke des Landes mitbestimmen... Wenn sich die Parteien schon nicht über Programme einigen können, dann sollten sie sich jetzt wenigstens hinter Topolaneks Vorschlag scharen, auf Neuwahlen hinzuarbeiten. Die wären der beste Ausweg aus der verfahrenen Lage."

Lidové noviny - Tschechien | 22.05.2006

Tschechiens mangelnde "Leidensfähigkeit" vor den Wahlen

In einem Gastbeitrag schreibt der Prager Korrespondent der deutschen Zeitung "Die Welt", Hans-Jörg Schmidt, zu den bevorstehenden Parlamentswahlen in Tschechien. Er warnt vor dem Irrglauben, dass große Koalitionen auch automatisch große Ergebnisse zeitigen. "Im Gegenteil, Deutschland ist ein exzellentes Beispiel dafür." Bemerkenswert findet er auch, "wie sich die bürgerlichen Parteien in Prag in den Erfolgen ihrer Parteifreunde in der Slowakei sonnen und sie als Vorbild ausgeben. Ich bezweifle, dass die Tschechen so leidensfähig sind, wie es die Slowaken unter dem Reformpremier Mikulas Dzurinda waren... Die zentrale Erfahrung der letzten Wahlen in Deutschland lautete: Für Reformen sind alle - so lange sie persönlich nicht davon betroffen sind. In dieser Frage unterscheiden sich die Tschechen kaum von den Deutschen."

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