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Sá Lopes, Ana


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


i - Portugal | 25.11.2015

Portugals Premier wird Sparkurs beibehalten

Portugals Präsident Aníbal Cavaco Silva hat am Donnerstag die neue sozialistische Regierung vor einer zu laxen Haushaltspolitik gewarnt. Er werde seine ganze Macht einsetzen, um zu garantieren, dass das Land nicht vom Weg der mit der EU vereinbarten Budgetkonsolidierung abkomme, sagte der Staatschef bei der Vereidigung des Kabinetts. Ein Ende der Sparpolitik ist auch unter dieser Regierung nicht zu erwarten, meint die linksliberale Tageszeitung i: "Wir leben weltweit in absolut unsicheren Zeiten, unsere Wirtschaft bleibt weiterhin schwach und ist daher extrem anfällig für externe Schocks. Portugal unterliegt dem EU-Haushaltsvertrag. Ein 'Ende der Sparpolitik' wird es nicht geben, weil die 'europäischen Verpflichtungen', zu denen sich Premier António Costa bekannt hat, dies ganz einfach verbieten. Deswegen ist es aber auch schwer abzuschätzen, wie lange das Abkommen mit dem Linksblock (BE) und der Kommunistischen Partei (PCP) halten wird."

i - Portugal | 03.06.2015

Portugal sollte Griechen die Daumen drücken

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro würde Portugal schaden, warnt die linksliberale Tageszeitung i: "Für die Regierung wäre ein Grexit der Beweis dafür, dass sie mit 'ihrem' und dem in Europa vorherrschenden Motto 'Es gibt keine Alternativen' richtig gelegen hat. Für die Sozialisten, die ja einen Bruch mit der bisherigen Sparpolitik versprechen, wäre es dagegen ein Schlag. Doch unabhängig davon, welcher der zwei Diskurse damit begünstigt würde: Ein Grexit würde für Portugal enorme Folgen haben und die Fragilität des Landes offenbaren. Wenn sich diese Büchse der Pandora öffnet, ist es wahrscheinlich, dass die Zinsen auf portugiesische Staatsanleihen wieder in die Höhe schießen. ... Portugal sollte also Griechenland die Daumen drücken - was leider nicht geschieht. Bei den Mitte-Rechts-Parteien versteht man, warum sie das nicht tun. Bei den Sozialisten eher weniger."

i - Portugal | 16.11.2012

Der Rezession entkommt keiner mehr

Schon bald werden sich auch Frankreich und Deutschland im dunklen Tal der Rezession wiederfinden, und dann dauert es bis zum Auseinanderbrechen Europas nicht mehr lange, prognostiziert die liberale Tageszeitung i: "Vielleicht reichen die Zahlen, die Eurostat gestern veröffentlicht hat, um den gläubigen Seelen, die noch auf die Güte der derzeitigen EU-Politik vertrauen, ihren Optimismus endgültig auszutreiben. ... Die Euro-Zone ist offiziell in eine Rezession abgerutscht. Grund dafür sind unter anderem die negativen Ergebnisse ihrer einst viert- und drittgrößten Volkswirtschaften, Spanien und Italien. Und der Beitrag eines Landes, welches den Süden gern als faul bezeichnet: Holland. Im ersten Quartal 2013 werden sich auch Deutschland und Frankreich der allgemeinen Depression anschließen. Es ist nicht mehr nur der Süden betroffen - es hat den ganzen EU-Motor mit voller Wucht erwischt. Europa als eine Region wirtschaftlichen Erfolgs und Wohlstands ist Geschichte. Bald wird der Tag kommen, an dem man Konkurs anmelden muss und die Überreste unter sich aufteilen und sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben wird. Der disfunktionale Euro taugt zu nichts mehr. ... Ihn zu behalten bedeutet, dass in Kürze alles bersten wird. "

Diário de Notícias - Portugal | 19.01.2007

Die Portugiesen stimmen über die Abtreibung ab

Ana Sá Lopes bedauert, dass die Portugiesen am 11. Februar in einem Referendum über die Frage abstimmen werden, ob Abtreibung in Zukunft straffrei ist."Die Kampagne für ein 'Nein' zur Abtreibung bezieht ihre Schlagkraft aus einer emotionalen Aufregung, die mit Glaubensfragen einhergeht. Glaubensfragen sollte man respektieren, aber sie haben im Strafgesetzbuch, das die Probleme der Menschen und nicht die eines Gottes regeln soll, nichts zu suchen. Wenn der Gesetzgeber die Bevölkerung über das Strafrecht urteilen lässt, unterstellt er es dem Glauben und den damit verbundenen Gefühlen. Es ist voraussehbar, dass das 'Nein' Erfolg haben wird - acht Jahre nach einem Referendum, an dem weniger als die Hälfte der Wählerschaft teilnahm."

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