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Pataj, Roman


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dennik N - Slowakei | 22.12.2015

PiS erklärt allen Widersachern den Krieg

Die Entwicklung in Polen nach der Wahl muss auch im Ausland mit Sorge betrachtet werden, urteilt die liberale Tageszeitung Dennik N: "Befindet sich Polen im Krieg? Die neuen Herrscher dort tun jedenfalls so. Die Nachwahlentwicklung ist nicht nur eine Bedrohung für das Land selbst, sondern auch für das Ausland. Wenn die neuen Führer nach außen hin nur halb so viel mit den Pistolen spielen wie zuhause, haben wir ein ernstes Problem. Wer meint, gemeinsam mit den anderen Visegrád-Ländern eine Art osteuropäische Opposition innerhalb der EU aufbauen zu können, sollte sich von Beginn an anders verhalten. ... Kaczýnskis PiS dagegen macht deutlich, dass es ihr nicht um eine normale Übernahme der Macht geht, sondern um eine Kriegserklärung an ihre Widersacher. Man stelle sich vor, dass Kaczýnski ähnliche Praktiken gegenüber Russland einführt, wo er die Hintermänner für den Absturz der polnischen Präsidentenmaschine [in Smolensk] wähnt."

Dennik N - Slowakei | 27.11.2015

Ein Durchbruch ist nicht zu erwarten

Die Welt muss in Paris eine Allianz gegen den Klimawandel formen, fordert die liberale Tageszeitung Dennik N: "2009 ist Kopenhagen im Fiasko geendet. … Seitdem hat sich viel geändert. Kurz schien es so, als sei der globale Temperaturanstieg gestoppt. Doch die beiden vergangenen Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. ... Wir wissen, dass sich viele arme Länder ohne Hilfe der reicheren einen echten Kampf gegen die schädlichen Emissionen nicht leisten können. Doch ungeachtet aller Probleme dürfen wir nicht den Konsens der Wissenschaft aus dem Auge verlieren, dass dem Planeten, durch uns verschuldet, eine Katastrophe droht. Es gibt auch Gegenmeinungen, aber wir dürfen die, die in der Mehrheit sind, nicht ignorieren. Das Streben nach einem Ende der extern verursachten Erderwärmung muss weitergehen. Paris wird zeigen, ob wir aus unseren Fehlern zu lernen wissen. Einen allgemeinen Durchbruch wird es aber wohl nicht geben."

Dennik N - Slowakei | 20.04.2015

Kreml wird Journalisten-Morde ausschlachten

Die jüngsten Morde an prorussischen Politikern und Journalisten in der Ukraine müssen aufgeklärt werden, fordert die Tageszeitung Dennik N und warnt, dass die russische Propaganda auch diese Morde instrumentalisieren wird: "Die Vorstellung, dass hinter den Morden und mysteriösen Selbstmorden Ukrainer stehen, erschreckt einen. Kiew muss alle gesetzlichen Mittel ausschöpfen, um die Fälle aufzuklären, die Schuldigen exemplarisch zu bestrafen oder es muss den Vorwurf auf glaubhafte Art und Weise zurückweisen. ... Die Russen sind in einer viel besseren Lage. Die Toten geben ihnen die Möglichkeit, die öffentliche Meinung im Inland wie im Ausland weiter zu manipulieren. Nach dem Motto: So sieht es aus, wenn 'Faschisten' regieren. Dass prorussische Medien einen Teil der Schuld in Moskau suchen könnten, braucht man gar nicht erst denken. ... Für Putins Regime ist es wichtig, dass möglichst niemand mehr die Wahrheit glaubt oder nach ihr sucht."

Sme - Slowakei | 06.04.2010

Papst setzt falsche Zeichen

Die Antwort der katholischen Kirche während der Osterfeiertage auf die Fragen der Öffentlichkeit nach den Missbrauchsskandalen war ernüchternd und enttäuschend, meint die liberale Tageszeitung Sme: "Schade, dass sich auch Papst Benedikt XVI. nicht in die lebhafte Debatte eingeschaltet hat. Worte gegen den Drogenmissbrauch, gegen Krieg und Terrorismus sind zweifellos notwendig. Die Welt aber hat mehr erwartet. Der Papst erinnert an einen Menschen, der seinen Nachbarn darauf aufmerksam macht, dass dessen Rasen verdorrt, und dabei ignoriert, dass ihm das Dach des eigenen Hauses auf den Kopf zu fallen droht."

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