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Novotny, Pavel


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Hospodárske noviny - Slowakei | 20.10.2010

Die Schuldigen bleiben unbestraft

Die von Deutschland ursprünglich gewünschte härtere Bestrafung von Defizitsündern im Euroraum ist vom Tisch. Eine verpasste Chance, meint die slowakische Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny: "Die Union hatte endlich die Möglichkeit diejenigen zu bestrafen, die mit der Verletzung der Haushaltsregeln andere in Probleme stürzen. Doch Franzosen, Spanier oder Italiener waren wieder nur zu kosmetischen Änderungen bereit. So bleibt fast alles beim Alten. Darüber, wer für seine Verantwortungslosigkeit zahlen muss, entscheidet anstelle realer wirtschaftlicher Zahlen die politische Kraft der Betroffenen. ... Ungeachtet des Misserfolgs muss man [die slowakische Premierministerin] Radičová für ihre feste Haltung loben. Löste sie wegen der Verweigerung der Hilfe für Griechenland noch eine Welle der Kritik aus, ... beginnen nun weitere Länder ihr zuzustimmen. Jetzt haben wir Tschechen, Deutsche und die Skandinavier auf unserer Seite. ... Selbst wenn das bislang nicht reicht, bewegen sich die Dinge auch dank Radičová langsam in die richtige Richtung."

Mladá fronta dnes - Tschechien | 29.10.2009

Santa Claus ist negatives Globalisierungssymbol

Seit Jahren wettern tschechische Patrioten dagegen, dass Weihnachten in ihrem Land zunehmend durch den Weihnachtsmann Santa Claus beherrscht wird, der das traditionelle Christkind immer mehr in den Hintergrund rücke. In diesem Jahr, so die liberale Tageszeitung Mladá Fronta Dnes wird alles anders: "Ist Santa Claus das Symbol der derzeitigen wirtschaftlichen Probleme? Für Händler und Werbeexperten ja. Deshalb wird Santa, der angelsächsische Patron des Weihnachtsfestes, in der diesjährigen tschechischen Vorweihnachtszeit sehr viel weniger zu sehen sein. Der bärtige Alte mit der roten Kapuze könnte die Käufer abschrecken. Denn aus dem Westen, wo er herkommt, komme auch die Krise her. Beispielsweise setzt deshalb die [britische] Supermarktkette Tesco, eine der größten im Land, lieber auf die traditionellen Werte tschechischer Weihnachten. In der Zeit der globalen Rezession scheint es nicht gut zu sein, mit dem Symbol der Globalisierung Werbung zu machen. Das würde nur unnötig provozieren."

Mladá fronta dnes - Tschechien | 31.07.2006

Wie weiter im Libanon nach dem Angriff auf Kana?

"Der Angriff Israels auf das südlibanesische Dorf Kana, bei dem Dutzende Menschen starben, war kein schwerer Schlag gegen die Hisbollah, sondern gegen die pragmatische Regierung in Beirut", kommentiert Pavel Novotny. Die Ausladung der amerikanischen Außenministerin Rice durch den libanesischen Premier Siniura sei nicht verwunderlich, hätte sich Libanon doch von Beginn des Konfliktes an viel von den USA versprochen. "Jetzt ist Beirut enttäuscht von Amerika. Die israelische Offensive verursacht Leid und wirtschaftliche Verluste, aber Condoleezza Rice lächelt, kommt mit unkonkreten Versprechen und schwer erfüllbaren Forderungen. Obwohl sich die Libanesen bewusst sind, dass die radikale Hisbollah ihrem Land schadet, bleibt ihnen beim Anblick der toten Zivilisten nichts anderes übrig, als sich mit denen zu solidarisieren, die unter diesen Angriffen am meisten leiden - die libanesischen Schiiten."

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