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Novkovic, Goran


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Žurnal24 online - Slowenien | 29.09.2010

Streik dient Sloweniens Regierung

Seit Montag streiken Angestellte des öffentlichen Dienstes in Slowenien für mehr Gehalt. Doch angesichts eingefrorener Renten haben die meisten Menschen kein Verständnis dafür, was wiederum der Regierung gelegen kommt, meint die Onlineausgabe der Gratiszeitung Žurnal24: "Es sieht so aus, als habe die Regierung einen Plan. ... Die vom Streik betroffenen Bürger werden so ihren Zorn eher gegen die Gewerkschaften als gegen die Regierung richten. In diesem Augenblick sind die Rentner die einzigen, die die Sympathie der Öffentlichkeit genießen, da sie stärker bedroht sind. ... Dies könnte sich ändern und die Gewerkschaften könnten an Sympathie gewinnen, wenn sie nur noch die Anhebung der Gehälter der im öffentlichen Dienst am schlechtesten Bezahlten fordern würden. Dies könnte die öffentliche Meinung zugunsten der Gewerkschaften ändern."

Žurnal24 online - Slowenien | 08.09.2009

Goran Novkovic über den Egoismus des öffentlichen Sektors

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Slowenien beharren auch in der derzeitigen Krise auf ihren Forderungen nach besserer Bezahlung. Sie sollten sich lieber mit den Angestellten in anderen Branchen solidarisch zeigen, fordert Goran Novkovic in der Onlineausgabe von Žurnal24: "Doch die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes wollen in Krisenzeiten nicht das Schicksal der anderen teilen. ... Es ist schon ein verzerrtes Bild, zu glauben, die Wirtschaft ernähre den öffentlichen Dienst. Doch in der diesjährigen Krise hätte man von den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes erwartet, dass sie zumindest mit ihren am stärksten gefährdeten Familienmitgliedern solidarisch sind. Und zwar so, dass die Privilegierten im öffentlichen Sektor zugunsten der am schlechtesten Bezahlten auf ihre Privilegien verzichten. Die Medien haben in letzter Zeit über zahlreiche extrem gut verdienende Ärzte berichtet. Die Ärzte könnten in der Krise zugunsten der Krankenschwestern auf einiges verzichten, schließlich arbeiten sie täglich mit ihnen zusammen. Auch die Abgeordneten sollten auf ihre Privilegien verzichten. Ansonsten wird deutlich, dass ihnen nicht viel am sozialen Kapital des Landes liegt."

Žurnal24 - Slowenien | 22.09.2008

Parlamentswahl in Slowenien

Goran Novkovič kommentiert in der Webausgabe von Žurnal24, warum bei der gestrigen Parlamentswahl in Slowenien der bisherige rechte Ministerpräsident Janez Janša ebenso verloren hat wie vor vier Jahren sein Vorgänger Anton Rop von der linksgerichteten Partei LDS: ''Janez Janša, der Slowenien erfolgreich durch den EU- Ratsvorsitz geführt hat, hat bei den gestrigen Wahlen verloren. 2004 geschah Anton Rop und der LDS, die damals Slowenien in die EU gebracht hatten, änliches. Warum ist beiden Politikern das Gleiche passiert? ... Slowenien hat mit der Einführung des Euro und dem EU- Ratsvorsitz den Gipfel auf internationaler Ebene erreicht. Die Wähler interessieren sich für innenpolitische Geschichten. ... [Die] Menschen [haben] in Janšas Regierungszeit Widersprüche gespürt. Einerseits gab es die Abschaffung bürokratischer Hürden, andererseits wurden unübersichtliche Geschäfte mit staatlichen Unternehmen fortgeführt und die Regierung führte das Land mit harter Hand. ... Janša hat die Wähler der Mitte weggedrängt und die Stimmen anderer konservativer Parteien bekommen. Die Linken haben dafür einen großen Teil der Stimmen der Mitte, die Janša 2004 der Partei LDS genommen hat, wieder erhalten ... .''

Finance - Slowenien | 29.05.2006

Gründung einer slowenischen Präsidenten-Bewegung

Sloweniens Präsident Janez Drnovsek hat am 28. Mai auf der Burg Turjak die Bewegung für Gerechtigkeit und Entwicklung ausgerufen, berichtet Goran Novkovic. Drnovsek wendet sich damit von seiner Partei, der liberalen LDS ab, die sich dem parteiübergreifenden Regierungspakt für Sozial- und Wirtschaftsreformen verweigert. "Zweifellos wird Drnovsek auch weiter mit seinen inkonsistenten Zügen und mit provozierenden Entscheidungen überraschen. Deshalb ist es logisch, dass er seine Partei verlässt und sich für die Bewegung entscheidet. Das gibt ihm mehr Handlungsspielraum... Wir drücken die Daumen, dass er uns nicht enttäuscht wie einst das Burgfräulein von Turjak, das der Legende nach im Kloster endete. Vor allem deshalb, weil wir nicht noch eine demagogische und konfuse Oppositionspartei brauchen, wie es LDS derzeit ist."

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