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Nowew, Nowak


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sega - Bulgarien | 05.03.2009

Italien leidet an Rumänophobie

Rumänophobie verbreite sich in Italien wie eine ansteckende Krankheit, schreibt die Tageszeitung Sega: "Die emotionalen, temperamentvollen und sonst verträglichen und großzügigen Italiener fallen ihr massenweise zum Opfer. ... Die Besorgnis erregende Epidemie, die in letzter Zeit die Apenninen erfasst hat, ... wird von drei wesentlichen Faktoren bestimmt: Quelle (Ausländer), Übertragungsmechanismen (ihre schwere kriminelle Aktivität) und Anfälligkeit (Zorn und Rachelust der Opfer). Die bisherige Genesungstherapie des Kabinetts [von Premierminister Silvio] Berlusconi und der Gesellschaft als Ganzes in Bezug auf die rumänischen Delinquenten hat sich, vorsichtig ausgedrückt, als ineffizient erwiesen. Die Kontakte zwischen Italien und Rumänien auf verschiedenen Ebenen haben auch nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht. Das Gegenteil ist der Fall: Die letzten Vergewaltigungen und grausamen Morde haben Durchschnittsitaliener dazu verleitet, sich der geprüften Methode des amerikanischen Oberst Charles Lynch zu bedienen und waren Wasser auf den Mühlen der Extremisten der Forza Nuova."

Sega - Bulgarien | 09.02.2009

Neuer Schengen-Raum auf dem Balkan

Während des Besuchs des albanischen Präsidenten Bamir Topi im Kosovo wurde die sofortige Gründung eines Schengen-Raums auf dem Balkan angeregt, der bis Ende März zunächst nur in Albanien und Kosovo, später auch in den ehemaligen jugoslawischen Republiken Mazedonien und Montenegro Freizügigkeit für Personen und Waren gewährleisten soll. Die Tageszeitung Sega kommentiert: "Skeptiker sehen darin den Versuch von Tirana, seinen Urtraum von der Wiederherstellung eines Großalbaniens zu verwirklichen. Das erste Hindernis für die Realisierung des Plans kann seitens Montenegro kommen, wo trotz der Trennung von Belgrad und der Existenz einer albanischen Minderheit die pro-serbischen Stimmungen immer noch sehr stark sind. Die zweite und weit größere Gefahr dürfte von der EU kommen, die nicht zulassen könnte, dass sich das schwarze Loch des organisierten Verbrechens in Europa vergrößert."

Sega - Bulgarien | 16.10.2008

Montenegro erkennt Kosovo an

In der vergangenen Woche hat Montenegro den Kosovo anerkannt. Die Tageszeitung Sega ist der Meinung, dass Serbien mit Blick auf die Anerkennung wenig Spielraum für Sanktionen gegen seinen Nachbarstaat hat. "Nicht nur deshalb, weil die Serben und Montenegriner seit Jahrhunderten eine Blutsverwandschaft verbindet, sondern auch deshalb, weil im Moment viele [Serben] die doppelte Staatsbürgerschaft besitzen. Es ist klar, dass es sich die beiden Staaten nicht leisten können, dass sich der ausgebrochene Hass zu einem dauerhaften Konflikt entwickelt. Beide haben viel mehr Gemeinsamkeiten, die sie verbindet. ... Serbien kann sich beklagen, dass die Montenegriner ihnen ein Messer in den Rücken gesteckt haben. Es muss jedoch auf die realen regionalen und internationalen Gegebenheiten Rücksicht nehmen. Ferner ist man sich in Belgrad dessen bewusst, dass in Montenegro über 200.000 Serben wohnen und dass die Wirtschaftssysteme immer stark voneinander abhängig sind. Dies ist mit Sicherheit ein bremsender Faktor für radikale Handlungen."

Sega - Bulgarien | 18.06.2007

Das Ende der Republik Mazedonien?

Für Griechenland ist der offizielle Name des Nachbarlandes "Republik Mazedonien" seit dessen Unabhängigkeit ein Problem, denn "Mazedonien" bezeichnet für Griechenland seine eigene Provinz Mazedonien. Nowak Nowew berichtet, dass die Republik Mazedonien nun im Namensstreit bereit ist einzulenken. "Weil der junge Staat die Ambition hat, möglichst rasch Nato- und EU-Mitglied zu werden, hat er nun signalisiert, seinen Namen in 'Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien' zu ändern." Unter dieser Bezeichnung hat die Uno das Land aufgenommen, bislang hat die Regierung in Skopje diese Bezeichnung aber als inakzeptabel bezeichnet. "Man hofft nun, die verhärtete griechische Position aufzubrechen, die bislang in der Drohung bestand, beim Nato- und EU-Beitritt Mazedoniens ein Veto einzulegen, solange der Namensstreit andauert... In den neuen biometrischen Reisepässen Mazedoniens jedoch, die EU-kompatibel sein sollen, besteht das Problem weiter fort. Dort steht 'Republika Makedonia', in kyrillischer und lateinischer Schrift."

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