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Neumann, Ottó


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Magyar Hírlap - Ungarn | 06.03.2008

Eignungstests für Abgeordnete

In Rumänien hat der Politiker Varujan Pambuccian angeregt, das Mandat von Abgeordneten an IQ- und psychische Eignungstests zu binden, da sie in Zukunft direkt und nicht mehr über Parteilisten ins Parlament gewählt werden. Ottó Neumann kann diesem Vorschlag nur zustimmen, plädiert aber noch für einen dritten Test, der die Ehrlichkeit eines Kandidaten überprüft: "Damit könnte man all jene von öffentlichen Positionen fernhalten, für die persönliche und Lobby-Interessen wichtiger sind als die Volksvertretung. Natürlich ist diese Untersuchung viel schwerer zu bewerkstelligen als die ersten beiden. Doch ich bin davon überzeugt, dass ein solches Auswahlverfahren nicht nur in Rumänien für positive Veränderungen sorgen würde. Es ist noch so manch anderes Land in der Region bekannt, wo der derzeit niveaulose Politikbetrieb nur noch mit Hilfe scharfer Mittel gereinigt werden kann."

Magyar Hírlap - Ungarn | 08.11.2007

Die Ausweisung rumänischer Immigranten aus Italien

Der Journalist Ottó Neumann findet: "Improvisierte Zeltlager sind Brutstätten von Straftaten und daher indiskutabel. Vielleicht haben die italienischen Behörden den größten Fehler begangen, als sie dieser Art der 'Ansiedlung' nicht Einhalt geboten haben. Nun aber ist eines der grundsätzlichen Rechte aller EU-Bürger in Gefahr: die Freizügigkeit. Noch schlimmer ist, dass man... die Anfälligkeit für Straftaten mit ethnischen Kriterien erklärt. So können aus individuellen Straftaten schnell kollektive Rechenschaftsforderungen entstehen – mit Rumänen und Roma als Opfern."

Magyar Hírlap - Ungarn | 26.04.2007

Wahlrecht für Babys?

Der ungarische Oppositionspolitiker Máriusz Révész hat vorgeschlagen, Eltern je nach Anzahl ihrer Kinder zusätzliche Wahlrechte zuzugestehen. Otto Neumann kommentiert: "Auf den ersten Blick ist es eine wahrhaft haarsträubende Idee. Wie viele Stimmzettel müssten an Eltern verteilt werden und an welchen Elternteil? Muss eine Konsultation mit dem Sprössling über seine politischen Vorlieben notariell beglaubigt werden? Doch wenn man bedenkt, was dieser Initiative zugrunde liegt, so erscheint sie schon weniger problematisch: Es wäre ein Zeichen des allgemeinen Respekts für Paare, die bereit sind, Kinder zu erziehen. Es würde beweisen, dass man zwei Millionen Staatsbürger nicht aus der parlamentarischen Demokratie ausschließen kann. In der derzeitigen demografischen Krise des Landes wäre das zumindest ein Signal. Doch im Gegensatz zu Révész glaube ich nicht, dass durch das zusätzliche Wahlrecht die Geburtenrate radikal ansteigen würde. Dafür bedarf es tief greifenderer Veränderungen."

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