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Németh, András


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


hvg - Ungarn | 29.03.2007

Estlands Verhältnis zur russischen Minderheit

Die Statue eines sowjetischen Soldaten soll aus der Innenstadt von Tallinn entfernt werden - so entschied das estnische Parlament Mitte Februar. Ein neuer Gesetzesentwurf verbietet generell die öffentliche Zurschaustellung von Monumenten, die die Zeit der sowjetischen Besatzung verherrlichen. András Németh erläutert den Hintergrund des Konflikts: "Die 350.000 Angehörigen der russischen Minderheit in Estland stellen nach wie vor ein Problem dar: Nur ein Drittel besitzt die estnische Staatsbürgerschaft, der Rest ist staatenlos oder russischer Staatsbürger... Die Esten werfen dieser Minderheit Untreue gegenüber Estland vor und fordern, dass sie Estnisch lernen. Die Russen kritisieren die 'offizielle Geschichtsfälschung' Estlands. Im 'Museum der Besatzungen' lesen wir eine Bildunterschrift, die das Missfallen der Russen erklärt: 'Angesichts der Zahl der Ermordeten und der Brutalität war die deutsche Besatzung weniger erbarmungslos als die sowjetische Besatzung Estlands'. Nebenan läuft gerade ein Dokumentarfilm, in dem ehemalige estnische SS-Soldaten ihre Kollaboration mit Nazi-Deutschland damit rechtfertigen, dass sie sich als treue Söhne des Vaterlands für die russischen Gräueltaten auf diese Weise rächen wollten."

hvg - Ungarn | 22.02.2006

Wirtschaftlicher Einfluss Russlands auf Ostmitteleuropa

Moskau-Korrespondent Andras Nemeth analysiert das Verhältnis zwischen Russland und den ostmitteleuropäischen Ländern: "Russland will seine wirtschaftliche Präsenz in den ostmitteleuropäischen Länder stärken. Präsident Putins bevorstehende Reisen nach Prag und Budapest sollen diesem Zweck dienen... Russland versucht, seine wirtschaftliche Überlegenheit, die steigenden Öl- und Gaspreisen zu verdanken ist, zu missbrauchen. Viele Ungarn und Polen beobachten besorgt, dass Moskau eine immer aktivere Lobbypolitik für seine Investitionsinteressen betreibt, dass das russische Kapital immer mehr Spielraum in Ostmitteleuropa bekommt. Gleichzeitig beklagen russische Unternehmer seit Jahren – obwohl das ostmitteleuropäische Regierungen immer wieder bestreiten -, sie würden in Ostmitteleuropa immer noch diskriminiert."

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