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Markes, Janez


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Delo - Slowenien | 08.05.2013

Slowenien muss Korruption radikal bekämpfen

Rund 39 Prozent der Manager in Europa glauben, dass Bestechung in ihrem Land an der Tagesordnung ist, wie eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young zeigt. Slowenien schneidet dabei am schlechtesten ab, zumal 96 Prozent von Korruption in ihrem Land ausgehen. Die linksliberale Tageszeitung Delo fordert radikale Gegenmaßnahmen: "Es ist an der Zeit, dass wir in Slowenien auf den Tisch hauen. Wenn unser Land den ersten Platz unter den Ländern mit der größten Korruption und Bestechung einnimmt, ist es Zeit für eine radikale Wende. … Wenn 96 Prozent der befragten Manager und Finanzexperten meinen, dass Slowenien ein Land der Korruption, des schmutzigen Gelds und der Bestechung ist, dann darf es keine Ausreden mehr geben. ... Liegt die Ursache für diese verpestete Moral in der Wirtschaft nicht in der verpesteten Moral der politischen Elite, die das Land beherrscht?"

Delo - Slowenien | 19.02.2013

Borisov ist Vorbild für Slowenien

Nach mehrtägigen Massenprotesten ist am Montag der bulgarische Finanzminister Simeon Djankov zurückgetreten. In Slowenien wird seit Monaten demonstriert, nach der jüngsten monatlichen Umfrage der linksliberalen Tageszeitung Delo unterstützen nur noch 14,4 Prozent der Befragten die Regierung. Ein Rücktritt ist jedoch nicht in Sicht - für die Zeitung ist das unhaltbar: "Bulgariens Regierungschef Bojko Borisov hat nach Agenturmeldungen heute [Montag], nur einen Tag nach den Protesten zehntausender unzufriedener Bulgaren, die der Regierung Korruption und Monopolismus [auf dem Strommarkt] vorhalten, eine Regierungsumbildung angekündigt. Die Regierung dieses ärmsten unter den EU-Ländern genießt eine ähnlich niedrige Unterstützung wie die in Slowenien. Doch eines ist offensichtlich: Das Gefühl des bulgarischen Regierungschefs für die Meinung der bulgarischen Wähler ist weitaus stärker ausgeprägt als das des slowenischen für die Anliegen der Slowenen. Bulgariens Wähler haben offensichtlich Politiker gewählt, die reagieren und bereit sind, ihre Verantwortung etwas ernster zu nehmen."

Delo - Slowenien | 14.11.2007

Slowenischer Premierminister droht mit Rücktritt

Sloweniens Premierminister Janes Jansa hat nach dem eindeutigen Wahlsieg des neuen Präsidenten Danilo Türk, der als eine Art "Misstrauensvotum" gegen die Regierung gewertet wird, mit Rücktritt gedroht. Janez Markes kommentiert: "[Jansa] meint, all das könne negative Auswirkungen auf die Vorbereitungen für die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft haben... Wegen der Kluft zwischen Regierungskoalition und Präsidenten könnte es dazu kommen, dass sie in völlig verschiedene Richtungen streben... Türks Sieg mit 68 Prozent vor Peterle versteht Jansa als alarmierende Niederlage der Regierung. Nun kann man beobachten, wie er versucht, die Politik in eine Situation zu manövrieren, die für ihn schon immer nützlich war - in den Ausnahmezustand. Damit riskiert er allerdings viel, denn gleichzeitig weiß er, dass der Ausnahmezustand nicht gut für Slowenien ist."

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