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Makowski, Jarosław


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Polityka - Polen | 20.01.2016

Streit mit Polen Symbol für EU-Konflikt

Polens Regierungschefin Beata Szydło hat am Dienstag im EU-Parlament erklärt, dass weder der Umbau des Verfassungsgerichts noch das neue Mediengesetz europäische Vorschriften verletzen würden. Der Konflikt zwischen Polen und der EU spiegelt die Spaltung des Kontinents wider, meint das linksliberale Nachrichtenmagazin Polityka: "Heute verläuft diese Konfliktlinie zwischen den Pro- und Anti-Europäern. Zum Lager der Befürworter zählen die Christdemokraten, Liberalen und die Sozialdemokraten, während die Gegner bei den Nationalisten, Populisten und Anti-Liberalen zu finden sind. Polen hat zwar bisher eindeutig nur einem Lager angehört - nämlich dem der Proeuropäer. Doch wechselt es nun unter der Führung der PiS ins Lager der EU-Gegner und schlägt damit denselben Weg ein wie Ungarn unter Premier Orbán."

Rzeczpospolita - Polen | 11.09.2006

Jaroslaw Makowski über Präventivkriege

Der Publizist Jaroslaw Makowski listet in einem Gastbeitrag auf, was die USA nach dem 11. September so unsympathisch gemacht habe: "Das Ziel von al Qaida war einfach: den Großen Satan in die Knie zu zwingen und Angst und Schrecken zu verbreiten. Bei der Attacke auf die Vereinigten Staaten erreichte bin Laden etwas, wovon er nur träumen konnte. Er hat eine radikale Krise in den transatlantischen Beziehungen ausgelöst. Der 11. September, der ein Anfang zur Erneuerung und Festigung der hinkenden Freundschaft zweier neutraler Verbündeter hätte werden können, wurde paradoxerweise zum Beginn einer tiefen Krise... Nach dem 11. September hat Amerika eine neue Verteidigungsstrategie entwickelt. Der Präventivkrieg spielt darin eine entscheidende Rolle. Die Bush-Doktrin besagt, dass man den Feind angreifen soll, auch im Alleingang, bevor dieser Amerika angreifen kann - und nur die USA dieses Recht haben. Auf diese Weise tritt Amerika gleichzeitig als Weltrichter, Geschworener und Strafvollstrecker auf. Eine solche Verknüpfung der Rollen weckt aber bei niemandem Sympathie."

Rzeczpospolita - Polen | 21.07.2006

Jaroslaw Makowski über linken Patriotismus

In Polen beansprucht "die Rechte ein Monopol auf Patriotismus", kritisiert Jaroslaw Makowski von der Zeitung Krytyka Polityczna in einem Gastbeitrag. "Die Rechte scheut sich nicht, eine 'heiße Sprache' zu verwenden. Ich meine damit, dass sie sich auf Emotionen, nationale Symbole und Leidenschaften beruft. Ein solcher Diskurs wird zum wichtigen Mittel in ideologischen Diskussionen. Gleichzeitig zeigt er die Schwäche der anderen Seite: weder die Liberalen, geschweige denn die postkommunistische Linke, haben eine wirksame Alternative zum rechten Nationaldiskurs gefunden. Polnische Intellektuelle fühlen sich unwohl in Bezug auf 'Gott - Ehre - Vaterland'." Makowski verlangt ein Umdenken: "Die linken und liberalen Intellektuellen können in der jetzigen Konfrontation mit der Rechten nicht die Beleidigten spielen und über ihre unreifen oder provinziellen Landsleute jammern. Damit sie eine wichtige Gesellschaftskraft werden, müssten sie zu der heißen patriotischen Rhetorik zurückkehren, aber nur, um sie radikal umzudeuten."

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