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Lorenci, Janko


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Mladina - Slowenien | 28.01.2013

Höchste Zeit für alternative Partei in Slowenien

Die Mitte-Rechts-Regierung von Sloweniens Premier Janez Janša hat nach dem Koalitionsaustritt der liberalen Bürgerliste keine Mehrheit mehr im Parlament. Janša will trotzdem weiterregieren, obwohl sich die Forderungen nach vorgezogenen Neuwahlen mehren. Die linke Wochenzeitschrift Mladina setzt angesichts der politischen Krise alles auf die Geburt einer neuen Partei: "Die Entstehung einer alternativen und fähigen Partei ist ein viel wichtigeres Thema als das derzeitige Herumlavieren der etablierten Parteien. Wir glauben, dass ein derartiger Neuling trotz der Schwierigkeiten der aktuellen Politik bereits nach möglichen vorgezogenen Wahlen Anschluss finden würde. In der Zivilgesellschaft, aus der diese Partei erwachsen wird, gibt es schließlich viele schlaue und engagierte Menschen mit guten Absichten. Außerdem wachsen die Not und die Wut der Bürger. ... Dass die Zeit knapp wird, könnte in diesem Fall motivierend wirken, denn wenn wir viel Zeit haben, schieben wir Dinge gerne auf die lange Bank."

Mladina - Slowenien | 14.01.2013

Proteste als Beginn der Erneuerung Sloweniens

Mehrere tausend Slowenen haben am Freitag in Ljubljana gegen ihre Regierung protestiert und Ministerpräsident Janez Janša sowie Oppositionsführer Zoran Janković zum Rücktritt aufgefordert. Beiden wird Korruption vorgeworfen. Die linke Wochenzeitschrift Mladina freut sich über die aktuelle Protestwelle im Land: "Dieser neue Aufruhr ist das positivste Ereignis seit der Unabhängigkeit Sloweniens. Zum ersten Mal wird kollektiv darüber nachgedacht, wo wir stehen, wohin wir nicht gehen wollen und was wir eigentlich wollen. Die Unzufriedenheit ist tief in die akademischen Kreise und die Mittelschicht eingedrungen, die Bevölkerungsgruppen, die normalerweise für große Veränderungen verantwortlich sind. Wenn dieses Brodeln weitergeht und eine politische Form annimmt, vielleicht auch als neue Partei, die eine Alternative zur politischen Elite bietet, dann können wir über den Beginn der Erneuerung der slowenischen Politik sprechen - und gleichzeitig wohl auch über den Zerfall des Mythos Janez Janša. Beides ist für eine langfristige Genesung des Staates ein unbedingtes Muss."

Delo - Slowenien | 04.08.2006

Kritik an slowenischer Umweltpolitik

Janko Lorenci resümiert die bisherige slowenische Umweltpolitik: "Für seine Größe und Entwicklung ist Slowenien relativ stark verschmutzt. Doch es wäre noch schlimmer gekommen, wenn das Land nach dem Zerfall Jugoslawiens nicht zumindest teilweise deindustrialisiert worden wäre. Wir haben das Kyoto-Protokoll unterzeichnet, doch zum Teil bleiben wir hinter den gestellten Anforderungen zurück - ähnlich wie andere entwickeltere EU-Mitgliedsstaaten." Es werde noch schlimmer kommen, füchtet Lorenci. "Die Regierung wird offiziell im Namen der Sorge um den Verbraucher und inoffiziell im Rahmen ihrer neoliberalen Politik den Energiesektor - bisher in staatlicher Hand - liberalisieren. Ausländische Erfahrungen zeigen, dass solche Liberalisierungen gewöhnlich mit höheren Preisen für den Verbraucher enden, häufig gekoppelt mit einer schlechteren Versorgung. Der Staat wird, ähnlich wie das in einem Teil Europas in den 90er Jahren geschehen ist, Kontrolle über eine umweltfreundliche Energiepolitik verlieren. Private Eigentümer kümmern sich gewöhnlich nicht um Umwelt und Erderwärmung."

Delo - Slowenien | 17.01.2006

Soldaten in den Irak

Die slowenische Regierung hat beschlossen, vier slowenische Soldaten in den Irak zu schicken, und hat damit eine lebhafte Diskussion ausgelöst. "Es ist eine eigenartige Entscheidung zu einem eigenartigen Zeitpunkt. Sogar die Engländer, deren halbes Herz für die USA schlägt, haben den Rückzug ihrer Truppen angekündigt", wundert sich Janko Lorenci. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Amerikaner unter Bush blitzartig zurückziehen – unabhängig von den Zuständen im Irak. Irak könnte zu einem zweiten Vietnam werden. Werden sich der slowenische Premier Jansa und Außenminister Rupel dann eingestehen, dass sie sich falsch und gegen die Interessen des irakischen Staates entschieden haben?"

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