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Leonard, Mark


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Monde - Frankreich | 12.11.2015

Britisches Referendum ist Chance für EU

Das vom britischen Premier David Cameron initiierte Referendum über den Verbleib in der EU könnte die Staatengemeinschaft gegenüber den Euroskeptikern stärken, analysiert der Leiter des Thinktank European Council on Foreign Relations, Mark Leonard, in der linksliberalen Tageszeitung Le Monde: "Die aktuellen Reformvorschläge sind vernünftig und angemessen - auch für den Rest Europas. ... Die Verhandlungen im Zusammenhang mit dem britischen Referendum stellen eine rare Gelegenheit dar, Europa neu zu legitimieren. Wenn die Briten am Ende der Verhandlungen mit JA stimmen, könnte das Referendum zu einer seltenen demokratischen Segnung für Europa werden, die nach dem Debakel der Referenden in Frankreich und den Niederlanden 2005 dringend nötig sind. Werden Lösungen für die britischen Probleme gefunden und behutsame Reformen ausgehandelt, könnte es Europa gelingen, den Euroskeptikern die Flügel zu stutzen und [Front National-Chefin] Marine Le Pen und ihre Konsorten daran zu hindern, in anderen Ländern Referenden zu verlangen."

Cyprus Mail - Zypern | 23.11.2007

Mark Leonard und Nicu Popescu über die EU und Russland

Mark Leonard und Nicu Popescu vom European Council on Foreign Relations (ECFR) kritisieren in einem Beitrag für Project Syndicate das widersprüchliche Verhalten der Europäer gegenüber Russland: "In den 1990er Jahren fanden es die EU-Mitglieder einfach, sich auf einen gemeinsamen Ansatz gegenüber Russland zu einigen. Sie scharten sich um eine Strategie der Demokratisierung und Verwestlichung eines schwachen und verschuldeten Russlands. Diese Politik liegt nun in Trümmern. Steil ansteigende Öl- und Gaspreise haben Russlands Macht erhöht, es weniger kooperativ werden lassen und sein Interesse, sich dem Westen anzuschließen, verringert. Heute können sich die Europäer nicht einmal über den Charakter des russischen Regimes einigen, und schon gar nicht über die ihm gegenüber einzuschlagende Strategie... Solange die EU weiter zwischen Integration und Containment schwankt, wird sie dem Kreml als schwach und richtungslos erscheinen. Das wiederum wird Russland nur zu einem noch selbstbewussteren Vorgehen ermuntern."

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