Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Lednik, Ales


RSS Die Texte von "Lednik, Ales" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 22.08.2014

Staatliche Dienste nicht kommerzialisieren

23 internationale Partner, darunter die EU und die USA, verhandeln zurzeit über das sogenannte Trade in Services Agreement (TISA), das eine weitergehende internationale Liberalisierung und Deregulierung von Dienstleistungen vorsieht. Dass das auch staatliche Dienstleistungen wie die Trinkwasserversorgung umfassen soll, sieht die konservative Tageszeitung Večer als große Gefahr: Diese "als Handelsware zu betrachten ist die Folge eines grundlegenden Nichtbegreifens öffentlicher Dienstleistungen, das nur neue Privilegien für die Reichsten schafft - auf Kosten derjenigen, die den größten Entwicklungsbedarf haben. Derartige Abkommen fördern bewusst die Kommerzialisierung. Und selbst die eifrigsten Befürworter des freien Handels geben zu, dass es bei diesem Spiel Gewinner und Verlierer gibt. ... TISA baut somit nur das weiter aus, was mit dieser Welt nicht in Ordnung ist. ... Und die Zusicherung Brüssels, dass jedes EU-Mitglied selbst bestimmen kann, welche Dienstleistungen in welchem Ausmaß dereguliert werden, ist ein schlechtes Argument und ein zynischer Trost."

Večer - Slowenien | 09.10.2013

EU lässt tausende Flüchtlinge ertrinken

Europa könnte unzählige Menschenleben retten, indem es endlich seine Flüchtlingspolitik überarbeitet, mahnt die konservative Tageszeitung Večer nach dem Lampedusa-Unglück: "Die Entrüstung über die humanitäre Katastrophe vor Lampedusa, dem unglücklichen Fußabtreter Europas, wo das Meer erbarmungslos hunderte anonymer Afrikaner verschluckt, ist berechtigt. Auch das Mitleid, das die anonymen Angehörigen der anonymen Opfer aus den Mündern europäischer Politiker derzeit ausgesprochen bekommen, ist wohl echt. Doch diese Ehrlichkeit ist nicht ohne Schandfleck. Denn wenn die Politiker nur wollten, hätten sie die europäische Flüchtlingspolitik schon längst derart gestalten können, dass ähnliche Unglücke verhindert werden. ... Wenn wir es nur wollten, dann wären in den vergangenen zwanzig Jahren im Mittelmeer nicht mindestens 25.000 Menschen gestorben, die das Elend zurücklassen und ein besseres Leben beginnen wollten."

Večer - Slowenien | 30.06.2008

Slowenisches Fazit

Vor der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Frankreich reflektiert die Tageszeitung Večer über den sechsmonatigen EU-Ratsvorsitz Sloweniens. "Einer der Hauptvorwürfe der slowenischen Öffentlichkeit ist das Fehlen von Ambitionen. Denn ähnliche Gelegenheiten, international politische Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wird es lange nicht geben. ... So wie die innenpolitische Lage großen Einfluss auf die Dynamik des slowenischen Vorsitzes hatten, so war der EU-Vorsitz ein perfektes Alibi, um von den heimischen Problemen abzulenken. Und genauso geschickt, wie die Regierung die Erfolge ihres EU Ratsvorsitzes betont hat, hat sie ihre eigenen Fehlleistungen herunter gespielt. ... Für seinen 'ruhigen Professionalismus in turbulenten Zeiten der EU', wie die Financial Times schrieb, verdient Slowenien Lob. Das ... kann nicht einmal das Ergebnis des Referendums in Irland ändern. ... Nicolas Sarkozy wird zweifelsohne dafür sorgen, das Frankreichs Ratsvorsitz mehr 'Farbe, Geruch und Geschmack' haben wird."

» Autorenindex


Weitere Inhalte