Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Korade, Dragica


RSS Die Texte von "Korade, Dragica" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 30.10.2013

Slowenen müssen weiter demonstrieren

Genau ein Jahr nach Beginn der Aufstände in Maribor haben in Slowenien am Dienstag wieder Proteste gegen Sozialabbau stattgefunden. Den Slowenen bleibt angesichts der gesellschaftlichen Misere überhaupt keine andere Wahl als wieder zu demonstrieren, kommentiert die konservative Tageszeitung Večer: "Was den gestrigen Jahrestag abgerundet hat, ist das Bewusstsein dafür, dass man weiter protestieren muss. ... Für die Menschen, die sich ihr Brot selbst verdienen müssen, hat sich die Lage verschlechtert. Den Demonstranten ist klargeworden, dass die Regierenden - nachdem sie sich 20 Jahre lang das öffentliche Gut unter den Nagel rissen - nun auch noch das verscherbeln, was übrig ist. Wohin uns diese Politik führt, ist sogar denjenigen klar, die kein Interesse an Politik haben. ... Deshalb ist es auch kein Zufall, dass die Organisatoren des ersten Jahrestags des Aufstands folgende Botschaft hatten: In einem Land, in dem wir hungrige Kinder in die Schulen schicken, ist der Aufstand des Volks nicht nur sein Recht, sondern seine einzige Aufgabe."

Večer - Slowenien | 13.11.2012

Slowenen völlig politikverdrossen

Der ehemalige slowenische Premier Borut Pahor hat am Sonntag die erste Runde der Präsidentschaftswahlen vor Amtsinhaber Danilo Türk gewonnen. Die Kandidaten treten am 2. Dezember zu einer Stichwahl an. Die geringe Wahlbeteiligung von nur 48 Prozent zeigt laut der konservativen Tageszeitung Večer die Politikverdrossenheit der Slowenen: "Trotz der Aufrufe, die Verhältnisse im Land gemeinsam zu verbessern müssen, hat nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. ... In Wahrheit hatte keiner der drei Präsidentschaftskandidaten eine Idee, die von der breiten Masse gut gefunden worden wäre. Gut die Hälfte der Bürger macht beim politischen Spektakel, bei dem nur zählt, wer [den aktuellen rechten Premier] Janez Janša und wer [den linksgerichteten Ex-Präsidenten] Milan Kučan mag, einfach nicht mehr mit. In einer Politik, in der es nur noch 'unsere' und 'eure' Leute gibt, hat die Hälfte der Bürger die 'ihren' nicht gefunden. Und das ist für das Land sehr wohl von Bedeutung."

Večer - Slowenien | 01.07.2010

Urlaub für Slowenen zu teuer

Laut einer Umfrage der Tageszeitung Večer werden rund 40 Prozent der befragten Slowenen ihren Urlaub in Slowenien oder einem Nachbarland verbringen. 30 Prozent gaben an, gar keinen Urlaub zu machen. Niedrige Einkommen lassen große Urlaubsreisen nicht zu, schreibt die Tageszeitung Večer: "Die Umfrage hat letztlich gezeigt, dass sich nur diejenigen Slowenen einen richtigen Urlaub im fernen Ausland leisten können, die mindestens 1.600 Euro netto im Monat verdienen. All jene, die monatlich nur die Hälfte der Summe zusammenbringen, bleiben im Urlaub zu Hause. Was diese größte potentielle Urlaubergruppe neben dem niedrigen Einkommen noch verbindet, sind all jene Indikatoren, die den Teufelskreis der Armut widerspiegeln: mittelmäßige Ausbildung, schlechte wirtschaftliche und soziale Situation und ein Alter von über 50 Jahren. Aber sollte Urlaub nicht jedem Menschen zustehen, der mit ehrlicher Arbeit sein Brot verdient? ... Diese scheinbar unschuldige Umfrage zum Urlaub zeigt genau, wie drastisch sich die Situation der Arbeiterklasse in Slowenien verändert hat. Urlaub ist für diese Menschen Luxus, den sie sich nicht leisten können."

» Autorenindex


Weitere Inhalte