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Giovagnoli, Agostino


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Repubblica - Italien | 09.09.2013

Franziskus' Diplomatie der Nächstenliebe

Papst Franziskus hat am Samstag vor zehntausenden Gläubigen in Rom ein Ende der Gewalt in Syrien verlangt und für einen Dialog plädiert. Damit spricht sich der Papst gegen die Idee eines gerechten Kriegs aus und stellt sich auf die Seite der Opfer, applaudiert die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: "Niemals zuvor hat die Kirche den Krieg so eindeutig verurteilt. ... Franziskus hat den entscheidenden Schritt getan und dies auf originelle Weise. Denn seine Überzeugung wurzelt in einer Diplomatie der Nächstenliebe. Nicht abstrakte Begriffe wie Gerechtigkeit, Frieden und andere, wenn auch noch so wichtige Prinzipien zählen, sondern sich auf die Seite der Opfer zu stellen. ... Die Diplomatie von Papst Franziskus ist eine Diplomatie im Dienst der Armen. ... Die Armen geben Franziskus die Kraft, auf Augenhöhe mit den Mächtigen der Welt, von Obama bis Putin, zu diskutieren, und ihnen Vorhaltungen zu machen. ... Der Appell des Papstes hat zudem eine Lücke aufgedeckt: Keine der bisherigen Positionen zum Syrien-Konflikt bietet eine wirkliche Lösung."

La Repubblica - Italien | 30.01.2007

Agostino Giovagnoli für ein Gesetz zur Holocaust-Leugnung

Der Historiker Agostino Giovagnoli geht auf den Vorschlag des italienischen Justizministers Clemente Mastella ein, ein Gesetz zu schaffen, das die Leugnung des Holocausts unter Strafe stellt. "In den letzten Tagen haben sich 150 Historiker darauf geeinigt, eine juristische Verfolgung der Holocaust-Leugnung abzulehnen. Man kann den Vorschlag nicht mit dem Antirassismus-Gesetz vergleichen, das vom Ministerrat einhellig bestätigt werden wird. Die Historiker haben den Vorschlag im Namen der Meinungsfreiheit abgelehnt... Nun ist die Unterscheidung zwischen Holocaust-Leugnung und Antisemitismus theoretisch kompliziert, praktisch jedoch unmöglich. Die Frage betrifft deshalb nicht so sehr die Meinungsfreiheit, sondern die Art, wie man dem Antisemitismus am besten entgegenwirken kann."

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