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Gélie, Philippe


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Figaro - Frankreich | 24.11.2015

Internationale Allianz auf dünnem Eis

Der Abschuss des russischen Kampfjets durch die Türkei wird die Bemühungen von Frankreichs Präsident François Hollande zur Bildung einer internationalen Allianz gegen die IS-Miliz erschweren, analysiert die konservative Tageszeitung Le Figaro: "Um die Türkei und Russland kommt er nicht herum, doch schlechtere Partner kann man sich kaum vorstellen: Ihre Position bezüglich des Schicksals von Baschar al-Assad ist unvereinbar; ihre Entschlossenheit, gegen den Islamischen Staat zu kämpfen, ist ebenfalls widersprüchlich. Ihr Wettlauf um die Vorherrschaft im Nahen Osten spitzt sich zu, da die Führungskraft der USA fehlt. Ankara weiß jedoch Washington durch die Nato auf seiner Seite. Dass deren Rückkehr auf das Spielfeld Russland aufbringt, leuchtet ein. … Die Internationalisierung des Syrienkonflikts bietet eine winzige Gelegenheit, die Welt gegen die Terrormiliz IS zusammenzuschweißen. Nun sind wir aber auch vor einer anderen Variante gewarnt: Im Falle eines Scheiterns könnte die Kriegslogik außer Kontrolle geraten."

Le Figaro - Frankreich | 13.07.2015

Nur Vertrauen hält den Kontinent zusammen

Soll die EU eine Zukunft haben, muss sie aus dem griechischen Schuldendrama lernen und neues Vertrauen zwischen ihren Mitgliedern aufbauen, rät die konservative Tageszeitung Le Figaro: "Neue Spielregeln sind nötig und diese müssen sowohl kollegialer als auch bindender sein. Es wäre weise, künftigen Krisen vorzugreifen, indem eine Möglichkeit für einen geregelten Ausstieg aus dem Euro geschaffen wird. Auch über eine politische Lehre muss nachgedacht werden: Je mehr die Positionen von Deutschland und Frankreich auseinanderdriften, desto größer wird die Kluft zwischen ihren Wirtschaften und damit die Gefahr, dass Europa zerfällt. Was Europa wirklich zusammenhält, ist Vertrauen. Am Beispiel Griechenlands sehen wir das Beben, das entsteht, wenn es verloren geht. Doch dieses Beben ist noch nichts im Vergleich zu dem, das uns droht, wenn das Vertrauen zwischen Frankreich und Deutschland abhanden kommt."

Le Figaro - Frankreich | 02.07.2015

Deutsch-französische Kluft nicht zu verbergen

Mit ihrer Absage an weitere Gespräche vor der Abstimmung am Sonntag schwenkt die Eurogruppe auf die Linie Deutschlands ein, während Frankreichs Präsident François Hollande für einen schnellen Kompromiss plädiert. Warum die Kluft zwischen Berlin und Paris tiefer wird, analysiert die konservative Tageszeitung Le Figaro: "Der Präsident will sich nicht weiter von der Linken entfremden, in der es ohnehin schon brodelt. Obwohl er versichert, dass die Wirtschaft wieder anspringt, offenbart er seine Angst vor einem wirtschaftlichen Schock. Das Ausmaß der Schulden oder die Einhaltung der europäischen Regeln waren noch nie seine Priorität. Die Kanzlerin wird von ihrem sozialdemokratischen Koalitionspartner, der von den französischen Sozialisten weit entfernt ist, zur Strenge genötigt. Ihre Wirtschaft hat nichts zu befürchten. Griechenland ist ihr weniger wichtig als die Prinzipien, ohne die der Euro 'zum Scheitern verurteilt' wäre. Der Konflikt um Griechenland bringt eine ernstzunehmende deutsch-französische Störung ans Licht."

Le Figaro - Frankreich | 12.05.2014

Wahlbeteiligung ist eindeutiges Zeichen an Kiew

Die Organisatoren der Referenden in der Ostukraine sprechen von einer überwältigenden Wahlbeteiligung von an die 80 Prozent. Die konservative Tageszeitung Le Figaro sieht darin ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Wähler Kiew für seine Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen der Ostukrainer strafen: "Der Marsch in Richtung einer unvermeidlichen Spaltung ist gestern an einem point of no return angekommen. Die prorussischen Wähler im Donbass haben Kiew eine Botschaft der Zurückweisung gesendet, die die politische Landschaft verändert. Die Referenden, die in den selbst ausgerufenen 'Republiken' von Donezk und Luhansk organisiert wurden, gehen zwar nicht mit der Verfassung des Landes konform und werden von den westlichen Mächten als illegitim bewertet. Man kann sie aber nicht als reine 'kriminelle Farce' abtun, wie die ukrainische Regierung es tut. Ein Großteil der Bevölkerung hat gewählt und das ist sowohl eine Reaktion auf die Anstachelung durch Moskau als auch auf die Gleichgültigkeit Kiews."

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