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Frey, Eric

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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Der Standard - Österreich | 26.08.2010

Eurosklerose sucht USA heim

Erstmals seit Jahrzehnten leiden die USA mit rund 9,5 Prozent unter einer höheren Arbeitslosigkeit als Deutschland mit 7,5 Prozent. Nur in Deutschland wurde die berüchtigte Eurosklerose - stagnierende Beschäftigung trotz Wachstums - überwunden, schreibt die Tageszeitung Der Standard: "Europas langjähriges Schicksal ereilt nun die USA und verdirbt US-Präsident Barack Obama die sonst ganz passable wirtschaftspolitische Bilanz. Deutschland hingegen erntet nun die Früchte von Gerhard Schröders so umstrittener Agenda 2010. Aber auch dort gibt es noch Handlungsbedarf, etwa beim Kündigungsschutz. Und in Frankreich und den Staaten in Südeuropa ist die hohe Arbeitslosigkeit vor allem die Folge eines verknöcherten Arbeitsmarktes. Nach der Hochsaison für Makroökonomen während der Finanzkrise ist nun daher die Stunde der Arbeitsökonomen gekommen, die Wege zeigen, wie bei gleichem Wachstum mehr Jobs entstehen können. Und erstmals seit Jahrzehnten müssen auch die USA überlegen, wie sie ihren Arbeitsmarkt wieder in Gang bringen können."

Der Standard - Österreich | 19.08.2010

Facebook-Fotos von Gefangenen haben Sprengkraft

Die israelische Ex-Soldatin Eden Abergil hat in ihrem Facebook-Profil mehrere Fotos veröffentlicht, auf denen sie grinsend mit gefesselten palästinensischen Gefangenen posiert. Der Fotoskandal hat auch moralische Facetten, die Staaten berücksichtigen müssen, meint die Tageszeitung Der Standard: "Einerseits bietet sie ein erschreckendes Bild von der Stimmung in der israelischen Armee und der Einstellung vieler Soldaten und Soldatinnen zu den Palästinensern. ... Die Bilder der Demütigung, die vom Fall Abergil ausgehen, drohen ... das israelisch-palästinensische Verhältnis weiter zu vergiften, selbst wenn keine Übergriffe darauf zu sehen sind. Das ist das politische Gegenstück zum jugendlichen Party-Schnappschuss auf Facebook, der einem Arbeitgeber in die Hände fällt - aber mit viel schlimmeren Folgen. Auch Staaten müssen sich endlich der Gefahren, die in der Handy- und Facebook-Ära von schnell gemachten Fotos ausgehen, bewusst werden. Die Debatte, wie man sie eindämmen kann, hat gerade erst begonnen."

Der Standard - Österreich | 08.06.2010

Ein Sparpaket als Zeitbombe

Die Budgetpolitik der Deutschen verschärft die Ungleichgewichte in der Eurozone, schreibt die Tageszeitung Der Standard: "Die deutsche Neigung zum Fleiß und zum Selbstverzicht schafft genau jene globalen Ungleichgewichte, die zuerst das internationale Finanzsystem und dann die europäische Gemeinschaftswährung ins Wanken gebracht haben. Diese Botschaft wird seit Jahren von führenden Ökonomen getrommelt und immer öfter auch von Deutschlands Handelspartnern, zuletzt etwa beim G-20-Planungstreffen in Südkorea. Doch die Deutschen - genauso wie Chinesen und Japaner, die auch einem merkantilistischen Denken verhaftet sind - wollen es nicht hören. Ihre Angst vor 'griechischen Verhältnissen' führt dazu, dass sie genau diese Verhältnisse hervorrufen. Niemand kann sie zu einer Kehrtwende zwingen. Aber die Rechnung für die Krise zahlen die Deutschen selbst: Sie sehen den Wert ihrer Finanzanlagen schwinden und müssen am Ende für die Schulden anderer bürgen."

Der Standard - Österreich | 18.08.2009

Kernziele müssen bleiben

Sein Pragmatismus in Sachen Gesundheitsreform sollte dem US-Präsidenten Barack Obama das taktische Navigieren durch die Klippen der Kongresspolitik erleichtern, schreibt der Standard: "Ein großer Wurf in Form einer Alles-oder-nichts-Strategie, wie sie etwa Nobelpreisträger Paul Krugman fordert, würde ... sicherlich scheitern. Die beste Chance für das Gesundheitswesen ist ein ausgedehnter, schrittweiser Veränderungsprozess, der den Amerikanern allmählich die Angst vor einer größeren Staatsrolle nimmt. Doch wenn der erste Schritt unter einem populären Präsidenten allzu mickrig ausfällt, dann wäre dies eine vergebene Chance. Obama muss in den kommenden Wochen darauf achten, dass zumindest seine Kernziele - Versicherungsschutz für alle und eine bessere Kostenkontrolle - aus lauter Pragmatismus nicht wegverhandelt werden."

Der Standard - Österreich | 05.05.2008

Starker Euro trifft Wirtschaft hart

In einem Interview warnt der kanadische Ökonom und Nobelpreisträger Robert Mundell vor den Folgen des hohen Eurokurses und fordert eine rasche Zinssenkung: "Während sich die US-Wirtschaft bald von der Immobilienkrise erholen werde, droht Europas Konjunktur ein langfristiger Schaden durch den starken Euro. Dieser macht die meisten Länder der Eurozone viel weniger wettbewerbsfähig, nicht nur gegenüber China und Indien, sondern auch gegenüber den USA. ... Um den Euro-Anstieg zu stoppen, müsste die Europäische Zentralbank (EZB) die Eurozinsen nach dem Vorbild der USA senken. ... Eine Zentralbank darf ihren Kurs nicht ruckartig ändern, sonst verliert sie an Glaubwürdigkeit."

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