Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Föderl-Schmid, Alexandra


RSS Die Texte von "Föderl-Schmid, Alexandra" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Der Standard - Österreich | 09.10.2015

Flucht nach Europa: Merkel hat ihre historische Aufgabe gefunden

Den Auftritt von Angela Merkel in der Talkshow Anne Will am Mittwoch kommentiert die linksliberale Tageszeitung Der Standard und sieht mit ihm die Entschlossenheit der Kanzlerin bewiesen: "Mit diesem souveränen Auftritt und jenem am gleichen Tag im EU-Parlament zeigte Merkel politische Führungskraft - über Deutschland hinaus. Sie untermauerte ihre vor einem Monat getroffene Aussage 'Wir schaffen das.' Das ist eine mutige Politik, denn in Umfragen stürzen Merkels Werte bereits ab, und in ihrer Partei wird die Kritik lauter. ... In den zehn Jahren ihrer Kanzlerschaft hat Merkel häufiger moderiert als agiert. Auch in der Flüchtlingsfrage hat sie lange gebraucht, um sich zu positionieren. Jetzt tut sie es mit Verve, es ist zu ihrer Mission geworden. Das unterscheidet ihr Auftreten von jenem während der Griechenland-Krise. In dieser Zeit sah man ihr die Genervtheit an. Das Flüchtlingsproblem sieht sie als ihre persönliche Herausforderung, als Aufgabe, die ihr die Geschichte stellt."

Der Standard - Österreich | 30.06.2010

Wahl verstärkt Politikverdrossenheit

Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten geht es wieder nur um politisches Kalkül, meint die Tageszeitung Der Standard, sehr zum Verdruss der Bürger: "In Deutschland wie auch in Österreich ist die Kluft zwischen Politikern und der Bevölkerung größer geworden. Immer mehr Menschen wenden sich vom politischen Geschehen ab. Die weitverbreitete Einschätzung: Die Arbeit der Politiker erschöpfe sich vor allem darin, sich gegenseitig zu bekämpfen, Politiker sagten nicht die Wahrheit und hätten nur die nächste Wahl im Blick. Das gilt für beide Länder. ... Die derzeitige Koalition aus CDU/CSU und FDP in Berlin zermürbt sich gegenseitig, brachte zwar immerhin ein Sparpaket zustande, aber keine grundsätzlichen Reformen. Weil eine Wahl des rot-grünen Kandidaten Gauck wohl das Ende von Angela Merkel als Kanzlerin markieren würde, wird sich die Parteiräson durchsetzen. Bei der Wahl im Berliner Reichstag steht gar nicht die Bundespräsidentenkür im Vordergrund. Das wird die Politikverdrossenheit noch mehr verstärken - das Gefühl, die da oben richten es sich ohnehin."

Der Standard - Österreich | 16.06.2010

EU-Wirtschaftsregierung schadet EU

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben sich für eine europäische Wirtschaftsregierung aller 27 EU-Staaten ausgesprochen. Das Vorhaben schadet der EU, meint die Tageszeitung Der Standard: "Eine mehrjährige Budgetplanung in den EU-Staaten ist vernünftig, auch eine Vorlage bei Kommission und Rat. Aber dass dies geschieht, bevor die Parlamentarier in den einzelnen Mitgliedsländern mitreden können, ist natürlich ein demokratisches Defizit und wirft die Legitimitätsfrage auf. Es rächt sich, dass die Gründungsväter des Euro, allen voran der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl, zwar die Wirtschafts- und Währungsunion vorangetrieben haben, aber nicht den Mut hatten, gleichzeitig den dafür erforderlichen Schritt in Richtung politischer Integration zu machen. Kohls Nachnachfolgerin Merkel hat es bei ihrem Treffen mit Sarkozy auf den Punkt gebracht: 'Wir leben im Augenblick in einer ziemlich existenziellen Phase, wo es um die Zukunft Europas geht.' Merkel und Sarkozy haben keinen Beitrag geleistet, diese Aussichten zu verbessern."

» Autorenindex


Weitere Inhalte