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Ferluga, Irena


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 17.07.2014

Slowenien leidet unter EGMR-Urteil

Slowenien und Serbien müssen als Nachfolgestaaten Jugoslawiens Sparguthaben in Höhe von 270 Millionen Euro rückerstatten, hieß es in einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte am Mittwoch, dem eine Klage von drei Bosniern vorausgegangen war. Kein gutes Urteil für Slowenien, meint die konservative Tageszeitung Večer: "Im 20-jährigen Streit über gesperrte Devisensparguthaben wollte Slowenien verschiedene internationale Institutionen davon überzeugen, dass die aus Jugoslawien entstandenen Staaten die Verantwortung für die Spareinlagen [auf ihrem Gebiet] übernehmen. Doch diese Bemühungen sind gescheitert. Das Urteil beflügelt nun all jene, die Slowenien als Schuldigen für das Schicksal tausender großer und kleiner Sparer sehen. Nun hat das Land ein Jahr Zeit, darüber nachzudenken, wie auch die quälenden Verhandlungen [über die Konkursmasse Jugoslawiens] zu Ende gebracht werden können."

Večer - Slowenien | 09.08.2012

Sloweniens Misere ist selbstverschuldet

Nach Standard & Poor's und Moody's hat am Mittwoch auch die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Sloweniens herabgestuft. Die Bewertung des Landes liegt damit nur noch knapp oberhalb des sogenannten Ramsch-Niveaus. Kein Wunder, findet die konservative Tageszeitung Večer: "Sollte Slowenien tatsächlich das sechste Land werden, das Hilfe aus dem Euro-Rettungsschirm beantragt, dann hat Slowenien dies ausschließlich sich selbst und nicht den Spekulanten zu verdanken. Zu einem Zeitpunkt, da die Regierung im 'verdienten' Urlaub ist, sind die Zinsen für slowenische Staatsanleihen wieder über die erträgliche Marke von sieben Prozent gestiegen. Damit wird dem Land - das einst das Ziel hatte, eine subalpine Schweiz zu werden - der Zugang zu Krediten zusätzlich erschwert. Auf die Tatsache, dass die US-Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit Sloweniens und seiner drei Banken (NLB, NKBM und Abank) herabgestuft haben, hat die Regierung betroffen und verwundert reagiert, fast schon beleidigt. ... Doch die Lage der Banken, die am Boden sind, ist nur eines unserer Probleme. Das andere ist der Gemütszustand im Land - und der fließt ebenfalls in die Bewertung der Ratingagenturen ein."

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