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Delputte, Lode


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


De Morgen - Belgien | 22.08.2013

Wie in Ruanda sieht die Welt erneut weg

Die internationale Gemeinschaft darf nicht gleichgültig bleiben gegenüber dem möglichen Giftgasangriff in Syrien, fordert die linksliberale Tageszeitung De Morgen: "Beobachter warnen vor übereilten Schlussfolgerungen und wollen eine internationale Untersuchung abwarten. ... Aber dennoch: US-Präsident Barack Obama hat immer wiederholt, dass chemische Waffen die rote Linie seien, dass er und die internationale Gemeinschaft eingreifen müssten, sobald Assad diese Grenze überschreitet. Immer wieder ist eine Untersuchung die Ausrede. ... In Wahrheit geht es um etwas anderes: Weil die internationale Gemeinschaft tief gespalten ist und Washington schon längst nicht mehr die Mittel hat, um noch eine Front zu eröffnen, geschieht nichts. Syrien ist die schrecklichste humanitäre Katastrophe seit dem Völkermord von Ruanda 1994. Auch damals standen wir daneben und taten nichts. Das Giftgas strömt, doch in der Weltpolitik scheint Gelassenheit die stärkste Kraft zu sein."

De Morgen - Belgien | 14.08.2013

Europa muss USA Hinrichtungsgift verweigern

Dem US-Bundesstaat Texas wird im September das Gift für Hinrichtungen ausgehen. Das dänische Unternehmen Lundbeck verweigert die Lieferung des Mittels Pentobarbital. Das ist ein wichtiges Signal, lobt die linksliberale Tageszeitung De Morgen: "Das verweist hoffentlich auf einen Trend: Dass die Pharma-Welt nicht länger Beihilfe zum staatlich organisierten Mord leisten will. ... Obwohl man zahlreiche Fälle nennen kann, in denen die Pharma-Branche den Handel über die Ethik stellt, ehrt es die Hersteller, dass sie einer weltweit angeprangerten Praxis wie der Todesstrafe eine Absage erteilen. ... Es ist ein Skandal, dass ausgerechnet die USA, die der Welt so gerne vorhalten, wie frei ihre Bürger sind, weiterhin Verurteilte exekutieren. Mit seinem 'njet' hat Lundbeck eine neue Grenze gezogen. ... Europa muss diese Verweigerung zum Anlass nehmen, um seiner Vorbildfunktion gerecht zu werden. Mit oder ohne Pentobarbital - die Todesstrafe ist nicht mehr zeitgemäß."

De Morgen - Belgien | 04.01.2006

Wolfgang Schüssel hilft Europa

"Die politische Riege nimmt manchmal seltsame Paradoxien in Kauf. Jener Mann, den es vor fünf Jahren in die politische Isolation verschlagen hatte, weil er eine Koalition mit der populistischen Partei Jörg Haiders gebildet hat, wird jetzt gebeten, Europa zu retten", bemerkt Lode Delputte. "Der österreichische Kanzler Wolfgang Schüssel übernimmt den EU-Vorsitz vom britischen Premierminister Tony Blair und die EU-Mitgliedstaaten fragen sich, ob es ihm gelingen wird, die Union aus der Krise zu führen. Die EU befindet sich seit dem Scheitern der Verfassungsreferenden in Frankreich und den Niederlanden in einer schwierigen Situation. Schüssel hat die Botschaft verstanden: Er hat sich zur Aufgabe gemacht, der europäischen Verfassung neues Leben einzuhauchen."

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