Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Deaglio, Mario


RSS Die Texte von "Deaglio, Mario" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Stampa - Italien | 16.03.2015

Schwacher Euro zeigt Erbärmlichkeit Europas

Der Euro hat am vergangenen Freitag mit einem Wert von knapp mehr als 1,05 Dollar ein neues Tief erreicht und der Abwärtstrend hat sich am Wochenende fortgesetzt. Der schwache Euro mag zunächst begrüßt werden, doch ist er letztendlich ein Zeichen der Schwäche der Union, klagt die liberale Tageszeitung La Stampa: "Die Schlüsselfrage ist: warum sackt der Euro so plötzlich und so rapide ab? Wegen der Griechenland-Krise, mag man voreilig sagen. Doch abgesehen von Griechenland ist generell ein weitverbreiteter 'europäischer Missmut' festzustellen. Die Ursachen sind nicht in Athen, sondern in Brüssel und Straßburg zu suchen. Dort ist das Ideal, ein gemeinsames Haus für die Europäer zu schaffen, in weite Ferne gerückt. An seine Stelle ist eine gigantische Bürokratie getreten, in der sich die nationalen Interessen überschneiden. … Mit der Abwertung des Euro geht die Kurzsichtigkeit, ja Erbärmlichkeit der europäischen Gesellschaft und Politik einher, die sich wahrlich nicht nur auf die Wirtschaft beschränkt."

La Stampa - Italien | 06.07.2007

Der Fiat 500 wird wieder aufgelegt

Mario Deaglio betont die symbolische Bedeutung des Fiat 500, der bald in einer neuen Version auf den Markt kommen soll. "Mit diesem Kleinwagen [der in den 50er und 60er Jahren auf den Markt gekommen war] begann die italienische Wirtschaft Europa zu erobern, sie fuhr eine ganz neue Strategie. Später kamen die Vespa, die Nutella, die Lettera 22 (die Schreibmaschine von Olivetti) hinzu... Man schreibt dem Fiat noch immer eine symbolische Rolle bei der Sanierung der italienischen Wirtschaft zu. Er ist mehr als ein Industrieprodukt, er stellt eine Herausforderung für unsere Industrie dar. Die großen Firmen haben begonnen, über neue Strategien nachzudenken, bloß die Politiker unternehmen keine Anstrengungen in diese Richtung. Es ist schwer vorherzusagen, ob das gealterte Italien, das sich mehr für die Pensionen als für Neuerungen interessiert, dieser Herausforderung gewachsen ist."

La Stampa - Italien | 27.02.2006

Wirtschaftspatriotismus und Energiepolitik

Der Wirtschaftsjournalist Mario Deaglio ist über die Konsequenzen beunruhigt, die das Scheitern der Übernahme der französischen Firmengruppe Suez durch den italienischen Konzern Enel für Europa haben könnte. "In Europa geht eine neue Grippe um, deren Hauptherd in Frankreich sitzt. Im Gegensatz zur Vogelgrippe drohen keine menschlichen Opfer, aber gefährlich ist sie auch, denn sie könnte das Wirtschaftswachstum bremsen... Dieser Virus nimmt verschiedene Formen an, aber das Ergebnis ist immer das gleiche: er drosselt den Wettbewerb. Es gibt keinen Impfstoff, und niemand ist bereit, einen zu entwickeln. Das jüngste Opfer heißt Enel, dessen Versuch, auf dem französischen Markt Fuß zu fassen, von einer Regierung blockiert wird, die sich für den freien Markt ausspricht und bereits den Kauf eines großen Nahrungsmittelkonzerns (Danone) durch einen potentiellen amerikanischen Käufer verhindert hat."

» Autorenindex


Weitere Inhalte