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Chomsky, Noam


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Monde Diplomatique - Frankreich | 01.08.2007

Noam Chomsky fordert absolute Meinungsfreiheit

Der amerikanische Intellektuelle Noam Chomsky findet, dass "die Meinungsfreiheit in Europa sehr restriktiv definiert ist." Im Interview mit Daniel Mermet geht er ins Detail: "In meinen Augen lautet die grundlegende Frage: Hat der Staat das Recht, die historische Wahrheit festzulegen, und das Recht, denjenigen zu bestrafen, der davon abweicht? Wenn man das glaubt, findet man sich mit einer rein stalinistischen Praxis ab. Den französischen Intellektuellen fällt es schwer einzugestehen, dass sie genau dazu neigen... Der Staat sollte Null Möglichkeiten haben, jemanden zu bestrafen, der behauptet, die Sonne drehe sich um die Erde. Das Prinzip der Meinungsfreiheit hat etwas sehr Grundlegendes: Entweder man verteidigt sie, wenn es um Meinungen geht, die man hasst, oder man lässt es ganz sein... Es ist traurig, gar skandalös, diese Fragen zwei Jahrhunderte nach Voltaire zu diskutieren, der doch damals, wie man weiß, erklärte: 'Ich verteidige meine Ansichten bis in den Tod. Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.'"

Libération - Frankreich | 28.06.2006

Noam Chomsky über die Moral des Krieges

In einer Analyse für die International Herald Tribune, die mehrere europäische Medien nachdrucken, befasst sich der amerikanische Linguist Noam Chomsky mit der Doktrin des "gerechten Krieges", die "bei Experten und sogar bei Politikern eine wahre Renaissance erlebt. Lassen wir die Theorie einmal beiseite. Die Geschehnisse in unserer realen Welt laufen allzu oft auf die Umsetzung von Thukydides Maxime hinaus: 'Die Starken machen, was sie wollen, die Schwachen ertragen, was sie ertragen müssen'. Diese Maxime ist nicht nur unbestreitbar ungerecht, sondern, angesichts der Stufe unserer zivilisatorischen Entwicklung, buchstäblich eine Bedrohung für das Überleben unserer Spezies... Mit Begründungen wie "gerechter Krieg", Counter-Terrorismus usw. stellen sich die USA von fundamentalen Prinzipien der Weltordnung frei - wobei sie bei Formulierung und Umsetzung dieser Prinzipien die Hauptrolle gespielt haben."

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