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Brézet, Alexis


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Figaro - Frankreich | 07.01.2015

Der Krieg ist in Frankreich angekommen

Mit dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo hat sich der Krieg gegen den Terrorismus aus dem Nahen Osten und Afrika nach Frankreich verlagert, stellt die konservative Tageszeitung Le Figaro fest und fordert zum Gegenschlag auf: "Im Fall eines Krieges ist die wichtigste Aufgabe, sich zusammenzuschließen. ... Außerdem muss man sich bewaffnen. Zum einen moralisch - wie sonst können wir unsere Werte verteidigen, wenn wir nicht von ihrer überlegenen Würde überzeugt sind? Zum anderen politisch und rechtlich: Zu lange waren wir im Namen eines pervertierten Humanismus, eines ausgeuferten Antirassismus nachsichtig gegenüber unseren ärgsten Feinden. Diese 'verlorenen Kinder des Dschihad', diese Fanatiker, die im Internet wüten, verschwören sich unter freiem Himmel gegen unser Land und dessen Sicherheit. ... Gegen die müssen wir zuschlagen. Ohne Schwäche und Zaghaftigkeit. Der Krieg ist da, also müssen wir ihn gewinnen."

Le Figaro - Frankreich | 24.03.2014

Eine Ohrfeige für Paris

Vor den Kommunalwahlen gab es unter den regierenden Sozialisten die Hoffnung, dass vor allem die Anhänger des rechten Lagers zu den Nichtwählern gehören würden. Doch diese Rechnung ist nicht aufgegangen, schreibt die konservative Tageszeitung Le Figaro und sieht im Wahlergebnis einen Denkzettel für Präsident Hollande: "Man hat uns weisgemacht, dass in den 36. 000 Kommunen ein Mikroklima herrscht, das die Sozialisten vor dem Wind der Enttäuschung und der Wut bewahren würde, der in unserem Land weht. Dass die von den Affären und Führungskrisen entmutigten rechtsgesinnten Wähler lieber zu Hause bleiben würden. Alles falsch! Wieder einmal haben sich die Propheten mit den rosaroten Brillen schwer getäuscht. Auch diese Wahl kann sich dem ehernen Gesetz nicht entziehen, das besagt, dass der Wähler Abstimmungen während der Amtszeit eines Präsidenten nutzt, um seine Unzufriedenheit auszudrücken. ... Die Bestrafung ist wirklich hart und für die regierende Mehrheit eine klare Missbilligung."

Le Figaro - Frankreich | 02.09.2013

Interview mit Assad ist gerechtfertigt

Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat der französischen Tageszeitung Le Figaro am Montag ein Exklusiv-Interview über die Verwendung von chemischen Waffen und die Auseinandersetzungen in Syrien gegeben. Das konservative Blatt rechtfertigt in einem Leitartikel den Abdruck des Interviews mit dem Diktator: "Hätten wir uns weigern sollen, das von unserem Sonderberichterstatter Georges Malbrunot geführte Interview zu veröffentlichen, weil Assads Worte bedrohlich sind? ... Nein, auf keinen Fall! Jemanden zu Wort kommen zu lassen, heißt nicht zu billigen oder gutzuheißen. Es bedeutet, unseren Lesern, der öffentlichen Meinung in Frankreich und international, ein wesentliches Element zum Verständnis des sich abspielenden Dramas zu liefern. In einer Welt, in der die Information zu häufig hinter dem Kommentar verschwindet, ist dies die - unersetzbare - Rolle einer großen Zeitung wie Le Figaro: am Ort des Geschehens zu sein, zu erzählen, die Handelnden zu Wort kommen zu lassen, ganz einfach: zu informieren."

Le Figaro - Frankreich | 16.05.2013

Nur erfolglose Rezepte

Wieder hat François Hollande eine Chance ungenutzt verstreichen lassen, bedauert die konservative Tageszeitung Le Figaro mit Blick auf die zweite große Pressekonferenz seiner Amtszeit: "Weder genügt es, über die Unternehmen zu sprechen, damit sie Arbeitsplätze schaffen, noch reicht es aus, einige Verdienste von Unternehmern zu benennen, um sie vom Bleiben zu überzeugen. ... Davon mal abgesehen enthielt die Rede nichts Neues. Man fühlt sich an Operettensoldaten erinnert, die mit männlicher Stimme ständig nur 'Marsch, Marsch!' brüllen, aber keinen einzigen Schritt machen. … Die Wirtschaftsversprechen bleiben auch weiterhin vage, sein europäisches Ablenkungsmanöver ordnet er dem Willen Merkels unter und die gigantischen Staatsausgaben werden durch Kredite finanziert. ... Gleiche Ursachen haben die gleiche Wirkung - wer kann da auch nur einen Augenblick glauben, dass die Katastrophe vermieden werden kann?"

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