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Ashley, Jackie


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 06.07.2010

Haushaltskürzungen treffen alle Briten

Die britische Regierung hat Kürzungen des Sozialetats und anderer Bereiche in Höhe von bis zu 40 Prozent angekündigt. Viele Bürger begrüßen die Pläne als Mittel gegen "Sozialschmarotzer", doch die Kürzungen werden auch die Mittelschicht treffen, warnt die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Denn es gibt kein 'sie' und kein 'wir'. Radikale Kürzungen im Sozialbereich werden Millionen Menschen treffen, die Zeitung lesen und 'Schmarotzer' niemals mit sich selbst oder ihrer Familie in Verbindung bringen. … Es gibt eben kein einfaches, unbeschwertes 'die' bei all dem, es gibt nur 'uns'. Intelligente Minister verstehen das. Sie wissen, dass der Optimismus verschwinden wird, so sicher wie die Englandflaggen und -wimpel verschwunden sind. Wenn die harte Wirklichkeit zuschlägt, vermutlich im Winter, wird sich die Stimmung radikal ändern. Wenn [der Trainer der englischen Nationalmannschaft] Fabio Capello innerhalb eines Nachmittags vom Helden zum Schurken werden kann, können es [Politiker wie] Osborne, Cameron und der Rest erst recht."

The Guardian - Großbritannien | 22.09.2008

Heuchlerischer Parteitag

Die Kolumnistin Jackie Ashley beleuchtet in der Tageszeitung The Guardian den Raum für mögliche Manöver der Verschwörer gegen Gordon Brown: "In der sauberen Luft von Manchester sind schon ein paar Dinge deutlich geworden. Erstens: Diese Konferenz ist nicht von Bedeutung. Es wird eine Blase der Einheit geben. Die wird anhalten, so lange das Blasen eben tun. Zweitens: Die Bewegung, Gordon Brown zu stürzen, hat sich von den Rändern der Hinterbänke und den unteren ministeriellen Rängen zum Kabinett verlagert. Drittens: Selbst dann ist Browns größte Macht immer noch die Spaltung unter seinen Feinden. ... Nichts wird helfen, so lange er sein Kabinett nicht befrieden kann. ... Brown muss seinen Kollegen ins Auge schauen und sie wieder mit dem Versprechen einbinden, dass er ein Mannschaftsspieler sein wird. Ich glaube nicht, dass er das tun wird. Irgendwie denke ich, dass er das nicht kann. So wird es am Ende zu einem versuchten Putsch kommen. Er wird kommen, nachdem die Konferenz mit ihrer falschen Show der Einigkeit zu Ende ist."

The Guardian - Großbritannien | 14.04.2008

Wird Brown demontiert?

"[Premierminister Gordon] Brown ist vielleicht eine Enttäuschung, aber keine Katastrophe", schreibt Jackie Ashley. "Er hat ängstlich agiert, aber das macht ihn noch nicht zum 'Feigling'. Die meisten, die sich nun gegen ihn stellen, haben ihren Teil dazu beigetragen... Statt darüber nachzudenken, wer Brown wann ersetzen könnte, sollten die Minister lieber fragen, warum sie sich nicht mehr für die ganze Regierung einsetzen. Der Fluch pseudo-präsidialer Politik ist, dass alles, ob gut oder schlecht, auf eine Person bezogen wird. Die restliche Regierung agiert dann, als seien sie Kommentatoren und nicht etwa Mitspieler. Egal ob die Regierung die nächste Wahl gewinnt oder verliert, bis dahin vergeht noch mehr als ein Jahr und es steht eine Menge Arbeit an."

The Guardian - Großbritannien | 30.07.2007

Brown will Cannabis stärker kriminalisieren

Der britische Premier Gordon Brown hat erklärt, er will Cannabis in die Kategorie der harten Drogen einordnen lassen. Jackie Ashley meint, "es ist viel wichtiger, die Menschen aufzuklären, was Marihuana ihrem Gehirn antut, statt es umzuklassifizieren und dann hart durchzugreifen... Die Diskussion über Cannabis heute ähnelt der Diskussion über Nikotin in den 60er Jahren... Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse für diejenigen, die sich dafür interessieren... Vergleiche anzustellen mit Tabak (und auch mit Alkohol), ist nur dann sinnvoll, wenn wir an den zweiten Punkt denken, den wir mit Sicherheit von Cannabis wissen: Durch Polizei und Gerichte lässt es sich nicht aus der Welt schaffen. Sein Konsum ist zu weit verbreitet, die Schmuggelwege und Vertriebsnetze sind viel zu umfassend, und die öffentliche Toleranz ist zu hoch... Papa Staat hat seine Grenzen. Beim Cannabis sind es die Fakten und nicht der warnende Zeigefinger, die eine Reform bewirken könnten."

The Guardian - Großbritannien | 27.02.2006

Suspendierung des Londoner Bürgermeisters

"Das ist surreal und undemokratisch", schreibt Jackie Ashley über die Entscheidung eines dreiköpfigen Disziplinargremiums, den Londoner Bürgermeister Ken Livingstone für einen Monat vom Dienst zu suspendieren, nachdem er einen jüdischen Zeitungsjournalisten mit einem KZ-Wächter verglichen hatte. "Man kann Livingstone angreifen, weil er zu weit gegangen ist, weil er sich angriffslustig geäußert hat oder weil er die diplomatische Sprache noch nie mochte. Viele finden seine Worte abscheulich... Aber rechtfertigt das tatsächlich, ihn ab Mittwoch für vier Wochen vom Dienst als Bürgermeister von London zu suspendieren? Wer, sollte man fragen, hat eigentlich die Macht, jemanden mit einem überwältigenden demokratischen Mandat zu suspendieren?... Ken ist so beliebt, weil er mutige Entscheidungen getroffen hat... Aber auch, weil er sich freimütig äußert. Ken ist einfach Ken. Und deshalb hat London ihn gewählt."

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