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Arnold, Martin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Financial Times - Großbritannien | 12.03.2007

Das Ende der Ära Chirac

"Die meisten Beobachter werden wohl übereinstimmen, dass – abgesehen von der Unterstützung der Landwirte – der 'Chiraquismus' für wenig steht", schreibt Martin Arnold. "Jacques Chirac war ein ewiger Opportunist, der bei großen Themen wie EU-Erweiterung, freier Marktwirtschaft, Euro und 35-Stunden-Woche mal diese und mal jene Position vertrat. 1995 versprach er den Wählern, er würde die 'soziale Kluft' aufheben, aber die Arbeitslosigkeit unter den Geringqualifizierten ist nach wie vor hoch, und vor allem die muslimischen Immigranten sind wenig integriert... Aber sogar seine Kritiker wenden ein, dass er einige Dinge richtig gemacht hat. Er erhielt viel Anerkennung dafür, dass er die französische Verantwortung für die Deportationen von Juden während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg eingestand und dass er 2003 das 'Alte Europa' in die Opposition zur US-geführten Invasion im Irak führte und vor den Gefahren einer amerikanischen Vormachtstellung warnte."

Financial Times - Großbritannien | 09.11.2006

Die Rolle des Front National in Frankreich

Martin Arnold und John Thornhill fragen, welche Aussichten die rechtsextreme französische Partei Front National von Jean-Marie Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Frühjahr hat. 2002 schaffte es Le Pen schon einmal in die zweite Runde. "Die Themen, mit denen Le Pen seine politische Karriere bestritten hat - Immigration und Sicherheit -, stehen immer noch ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Wird Protest gegen das Establishment Le Pen noch einmal Auftrieb geben? Oder wird dieser Protest eher einer neuen Generation von Mainstream-Politikern zum Sieg verhelfen? Als da wären Nicolas Sarkozy auf der Rechten und Ségolène Royal auf der Linken, die beide einen klaren Bruch mit der gescheiterten Politik der Vergangenheit wollen... Niemand traut sich, Le Pen schon ganz abzuschreiben. Denn der Führer des Front National hat sich eine machiavellistische Wahlkampfstrategie ausgedacht, die darauf abzielt, den Charme von Sarkozy und Royal zu untergraben, indem er sie als Hochstapler darstellt: als altgediente Mitglieder des politischen Establishments, die nur so tun, als seien sie rebellische Außenseiter, die radikale Veränderungen wollen."

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