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Annan, Kofi


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Il Sole 24 Ore - Italien | 19.01.2016

Kofi Annan und Kishore Mahbubani erklären die Schwachstellen von Sanktionen

Die Weltgemeinschaft muss den Einsatz von Sanktionen gegen Staaten überdenken, fordern der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan und der Diplomat und Politikwissenschaftler Kishore Mahbubani in der liberalen Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Die Uno hat noch nie so viel Sanktionen verhängt wie derzeit. In Anbetracht dieser Eskalation sollte man glauben, die Sanktionen seien ein wirkungsvolles Mittel, um Frieden und Sicherheit zu fördern. Leider ist das nicht der Fall. Wissenschaftliche Studien belegen den dürftigen Erfolg von Sanktionen. Doch das Hauptproblem der Sanktionen liegt nicht in ihrer Wirkungslosigkeit. Sondern darin, dass sie eindeutig kontraproduktiv sein können, wenn die betroffenen Regime dank der Kontrolle des Schwarzmarkts Geschäfte mit den sanktionierten Gütern machen. … Angesichts ihrer erwiesenen dürftigen Schlagkraft ist ein neuer Ansatz vonnöten. Öffentliche Politik muss von Fakten, nicht von Intuitionen oder Gefühlen geleitet werden. Und die Fakten zeigen, dass sorgsam abgewogene Sanktionen Hand in Hand gehen müssen mit politischem Engagement."

La Vanguardia - Spanien | 14.12.2009

Kofi Annan fordert ein gerechtes Klima-Abkommen

Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, erklärt in der liberalen Tageszeitung La Vanguardia, warum nur ein gerechtes Klima-Abkommen Aussicht auf Erfolg hat: "Ein Abkommen, das bei Lippenbekenntnissen bleibt und nicht wirklich die Bedürfnisse der ärmsten und bezogen auf den Klimawandel verwundbarsten Länder berücksichtigt, wird einfach nicht funktionieren. Das Klima kann nicht auf dem einen Kontinent repariert werden und in einem anderen nicht. Der Klimawandel hält sich nicht an nationale Grenzen. Wir segeln alle in demselben Boot, ein Leck auf einer Seite lässt uns alle untergehen. Damit ein Abkommen funktioniert, muss die Klima-Gerechtigkeit seinen Kern bilden. Ein ungerechtes Abkommen wird scheitern. Industrieländer wie die USA müssen offensichtlich bei der Reduzierung der Treibhausgase voranschreiten und anderen Ländern dabei helfen, ihren Teil dazu beizutragen. Aber Entwicklungsländer wie Indien oder China tragen ebenfalls eine wachsende Verantwortung auf diesem Weg, während ihre Volkswirtschaften wachsen."

Financial Times - Großbritannien | 18.06.2008

Null Toleranz für Simbabwe

Zur politischen Krise in Simbabwe schreibt Kofi Annan in der Tageszeitung Financial Times: "Es ist grob ungerecht, ein einziges Land zum Lackmus-Test für einen ganzen Kontinent zu machen. Aber es gibt keinen Zweifel, dass das, was wir in Simbabwe erleben, das Ansehen ganz Afrikas ... befleckt. ... Wir müssen alles unternehmen, was in unserer Macht steht, damit die Wahlen frei und fair ablaufen. Wir müssen darauf bestehen, dass so viele Wahlbeobachter wie möglich entsandt werden, dass sie sich frei bewegen können, dass Gewalt und Einschüchterung in keinster Weise toleriert werden. ... Wenn die Regierung, die viele als den Urheber der Gewalt ansehen, keine gerechte Wahl garantieren kann, muss Afrika sie zur Rechenschaft ziehen. Der Gewinner einer unfairen Wahl soll sich keine Illusionen machen: Er wird weder die Legitimität zum Regieren haben, noch die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft."

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