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Aguilera, Cesáreo


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El País - Spanien | 18.01.2008

Die Eta steht der baskischen Unabhängigkeit entgegen

Die nationalistische baskische Linke fordert in regelmäßigen Abständen ein Referendum über die Selbstbestimmung des Baskenlandes. Der Politologe Cesáreo Aguilera meint: "Solange es die baskische Separatistenorganisation Eta gibt, ist eine solche Volksbefragung unmöglich. Ein Referendum setzt voraus, dass diese Organisation zerschlagen wird. Anschließend muss eine ausreichend lange Zeit verstreichen, damit sich alle politischen Strömungen trauen, öffentlich ihre Meinung zu äußern. Für die Anhänger eines vereinten Spaniens ist eine Eta, die mit 'geringer Intensität' agiert, das kleinere Übel. Denn solange die bewaffnete Gruppe aktiv ist, kann man unmöglich über Selbstbestimmung verhandeln. Es ist interessant, dass die Wähler der nationalistischen Linken nicht merken, dass die Existenz der Eta den Gegnern eines Referendums die besten Argumente liefert, um das Prinzip der Selbstbestimmung nicht auf demokratischem Wege auszufechten."

El País - Spanien | 01.12.2006

Euroskeptisch oder europhob?

Der spanische Politiloge Cesáreo Aguilera kritisiert, dass die Medien die Begriffe Euroskeptizismus und Europhobie vermischen, und plädiert für eine klare Abgrenzung: "Euroskeptiker akzeptieren normalerweise die EU als ökonomischen Interessenverband zwischen den Ländern und sind nicht von vornherein gegen einen politischen Zusammenschluss. Für sie ist die EU nur dann akzeptabel, wenn sie sich darauf beschränkt, ein großer Markt zu sein, auf dem man Geschäfte machen oder Subventionen einstreichen kann. Die Europhobiker sind gegen die EU in ihrer heutigen Form und lehnen auch einen weiteren Integrationsprozess ab. Sie denken, dass sich die Nationen nicht für die EU interessieren, und empfehlen sogar die völlige Auflösung der Union."

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