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Adler, Alexandre


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Figaro - Frankreich | 23.01.2009

Wichtige strategische Rolle der Türkei

Die Tageszeitung Le Figaro meint, die Türkei verfüge über zahlreiche strategische und geografische Trümpfe bei der Lösung von mindestens drei großen Konflikten. "Wir haben zwei Spannungshöhepunkte erlebt: in Gaza aber natürlich auch bei der feindlichen Konfrontation zwischen Russland und der Ukraine in der Gaskrise. Wir spüren weiterhin die ständige Verschlechterung der internationalen Beziehungen, die mit der Ablehnung des Iran zu tun haben, ernsthaft bei einer Kompromisslösung im Bereich der Kernenergie zusammenzuarbeiten. Nun kann die Türkei für jedes dieser Probleme eine vielleicht entscheidende Lösung beitragen. ... Wenn sich die isralisch-palästinensische Front stabilisiert, die Öffnung Syriens in Richtung Westen verwirklicht, die iranischen Wahlen unter normalen Bedingungen durchgeführt werden, ... wird die gesamte Welt aufatmen können. Der Ölpreis wird niedrig und stabil bleiben, Ägypten wird ein wenig gestärkt werden."

Le Figaro - Frankreich | 19.01.2008

Das Ende des politischen Schubladendenkens

Alexandre Adler stellt fest, dass weltweit neue politische Gruppierungen entstehen, deren Programmatik sich eher an territorialen Problemen, geopolitischer Zugehörigkeit und traditioneller Kultur orientiert als an den alten politischen Kriterien von links und rechts. "Wie bei jedem historischen Ereignis gibt es dabei Schattenseiten: Die alte Solidarität verschwindet - zwischen Sozialdemokraten, aber auch unter Christdemokraten. Stattdessen gibt es immer häufiger nationale Ansprüche. Das ist heute eine der großen Gefahren für die EU... Deutsche, Niederländer und Skandinavier sind es ebenso wie ihre flämischen Cousins ganz sicher leid, weiterhin für Budgetdisziplin zu sorgen, die die Macht des Euro garantiert, während sich beispielsweise Franzosen und Italiener davon entfernen - und zwar, wieder einmal, quer durch alle Parteien."

Le Monde - Frankreich | 04.10.2006

Die Redeker-Affäre und die Meinungsfreiheit

Die Tageszeitung veröffentlicht einen Aufruf zugunsten von Robert Redeker, der von rund 20 Prominenten, darunter Alain Finkielkraut und André Glucksmann unterzeichnet ist. "Eine handvoll Fanatiker hetzt gerade mit vermeintlichen religiösen Gesetzen, um – in unserem Land – unsere grundlegenden Freiheiten in Frage zu stellen. Diese Drohung gesellt sich zu dem Wispern, das hier und da in Europa zu hören ist, man solle von nun an 'Provokationen' vermeiden, um nicht fremde Empfindungen zu verletzen... Die Zeiten werden wieder hart in Europa, und daher ist jetzt Mut gefragt. Deshalb appellieren wir feierlich an die Regierung, nicht nur Robert Redeker und die Seinen weiterhin zu schützen, so wie sie es jetzt tut, sondern sich mit einer starken politischen Geste zu verpflichten, sich um sein materielles Wohlergehen so lange zu kümmern, wie er sich in Gefahr befindet. So wie es die englische Regierung für Rushdie getan hat."

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