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Zvonar Predan, Darka


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 19.05.2014

Flutkatastrophe eint Ex-Jugoslawien

Die katastrophalen Überschwemmungen haben die westlichen Balkanstaaten nach jahrelangen Konflikten wieder vereint, lobt die konservative Tageszeitung Večer: "Feuer und Schwerter haben den Balkan geteilt, das Wasser vereint die Region wieder. Einerseits ist das traurig. Andererseits ist diese Nachricht überaus positiv - trotz des Leids und auch wenn es angesichts einer derartigen Katastrophe geschmacklos ist, in der Sprache der Politik zu sprechen. Schon lange nämlich gab es zwischen den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens nicht mehr so viel Solidarität und gegenseitige Hilfe. Außerdem ist die Hilfe aus der Nachbarschaft schnell, ohne große bürokratische Hindernisse und vor allem ohne politische Vorbehalte nach Serbien und Bosnien gelangt. Auch Slowenien hat sich dadurch ausgezeichnet, dass es sofort Teams des Zivilschutzes und wertvolle Ausrüstung in die betroffenen Gebiete schickte. … Damit gewann es nicht nur beim politischen Establishment, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit an Sympathie."

Večer - Slowenien | 14.03.2014

Serbien ist noch immer zweigeteilt

In Serbien finden am Sonntag Parlamentswahlen statt. Sie wurden vorverlegt, nachdem die EU-Kommission Beitrittsverhandlungen mit Serbien empfohlen hatte. Die konservative Tageszeitung Večer stellt erstaunt fest, dass die Kosovo-Frage im Wahlkampf fast keine Rolle spielt: "Das Thema Kosovo wird - sieht man einmal von Radikalen und Rechtsextremen ab - weder von den Politikern, noch von den Wählern in Serbien wirklich angesprochen. ... Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses wirtschaftlich zusammengebrochene Land, das seine Position zwischen USA und EU auf der einen und Russland und China auf der anderen Seite sucht, nicht noch immer zweigeteilt ist. Das zeigt sich gerade in diesen Tagen besonders gut: Das eine Serbien hat, zusammen mit den untereinander zerstrittenen linken Politikern, am 12. März geweint, weil das der Jahrestag von Đinđićs Ermordung ist. [Đinđić war von 2001 bis 2003 serbischer Premier.] Das andere Serbien hat einen Tag zuvor heimlich am Jahrestag des Todes von Slobodan Milošević getrauert."

Večer - Slowenien | 21.01.2014

Eigentlich ein historischer Tag für Serbien

Serbien beginnt am heutigen Dienstag in Brüssel die Verhandlungen über einen EU-Beitritt. Die Regierung feiert diesen Tag zu Recht als historischen Erfolg, die Menschen zucken eher mit den Schultern, analysiert die konservative Tageszeitung Večer: "Hätte die serbische Regierung die Kosovofrage nicht gelöst, hätten ihr keine noch so erfolgreichen innenpolitischen Reformen genutzt - sie hätte diesen historischen 21. Januar nie erleben können. Historisch ist der Tag vor allem für die Regierung, weniger für die sieben Millionen Serben, die im vergangenen Jahrzehnt schon genug historische Daten verdauen mussten und sich all die Versprechen angehört haben, wonach sie 2004, 2007 oder 2014 der EU beitreten würden. Im Kabinett werden heute sicherlich einige Sektflaschen geköpft. Die Serben haben vor der Nationalversammlung bereits zum Neuen Jahr gefeiert. Das reicht für die kommenden Monate erst einmal."

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