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Zsiga, Dániel


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Magyar Hírlap - Ungarn | 01.07.2008

Wege aus der Ölkrise

Angesichts des steigenden Ölpreises umreißt der Ökonom Dániel Zsiga in der konservativen Tageszeitung Magyar Hírlap alternative Möglichkeiten zur Energieerzeugung: "Der Sonnenenergie kommt die größte Bedeutung zu. ... Die Kapazitäten aller Elektro-Kraftwerke auf der Erde könnten mit einer einzigen riesigen Sonnenkollektorenfarm auf einer Fläche von 600 Quadratkilometern ersetzt werden. Diese hätte zum Beispiel in der Sahara Platz. ... Eine ebenso wichtige Energiequelle ist der Wind. Wenn die USA ihre gesamte Stromversorgung durch Windenergie bewerkstelligen wollten, müssten sie lediglich in drei US-Staaten die notwendigen Kraftwerke errichten. ... Zu erwähnen ist auch die Energiegewinnung durch so genannte Flut-Ebbe-Kraftwerke auf den Weltmeeren. ... Die Lenker der Weltwirtschaft verharren allerdings noch in Passivität. Es scheint, als müsste ein Wirtschaftskollaps eintreten, damit sie folgendes verstehen: Es darf nicht erst dann gehandelt werden, wenn die Katastrophe bereits passiert ist. Dies ist die wichtigste Botschaft des 20. Jahrhunderts."

Magyar Hírlap - Ungarn | 19.05.2008

Skrupellose Spekulanten

"Wo liegen nun die Ursachen für die Nahrungsmittelkrise verborgen? Fakt ist, dass die Preise für die Energieträger, die für die Produktion und den Transport notwendig sind, in astronomische Höhen steigen. ... Was allerdings noch mehr ins Gewicht fällt, sind die Bewegungen des skrupellosen Spekulationskapitals: Angesichts der Tatsache, dass in der Ölindustrie und auf den klassischen Finanzsektoren kaum noch satte Profite erzielt werden können, flieht es vor der Finanzkrise in die Landwirtschaft! Die Kapitaleigner kaufen Produktionsmittel und Felder auf und halten gemeinsam die Preise für Getreide hoch. ... Die Lösung: Das US-amerikanische und europäische Biotreibstoffprogramm müsste umgehend eingestellt werden. Jener Teil des Spekulationskapitals, der in der Nahrungsmittelindustrie auf riesige Gewinne aus ist, muss schlicht und einfach bestraft werden - selbst wenn dies aus heutiger Sicht noch als irreal und undurchführbar erscheint."

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