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Zasuń, Rafał


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 12.09.2011

Heuchlerische Banker auf Wirtschaftsgipfel

Auf dem Wirtschaftsgipfel im polnischen Krynica vergangene Woche haben Vertreter von Banken und dem IWF die Finanzbranche kritisiert. Sie trage nichts zur Produktivität bei und habe einen zu großen Anteil an der Weltwirtschaft. Die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza findet das scheinheilig und ärgert sich: "Es stellt sich nur die Frage, warum der IWF und die Vorstandsvorsitzenden der Banken das nicht schon 2006 und 2007 gesagt haben, als die Spekulationsblase anwuchs. Als dann noch Alexander Dibelius von der Investmentbank Goldman Sachs erklärte, dass die Investmentbanker für sich so etwas wie einen kategorischen Imperativ von Kant entwickeln sollten, wusste man gar nicht mehr, was man denken sollte: Laut Dibelius sollen sie sich nicht nur fragen, ob ihr Handeln legal ist und Gewinn bringt, sondern auch, ob es der Gesamtwirtschaft dient. Haben die Investmentbanker noch einen Nachkrisen-Kater und heucheln nun, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben und jetzt moralisch zu handeln?"

Gazeta Wyborcza - Polen | 10.08.2009

Zusammenarbeit mit Russland bei Atomenergie sinnvoll

Der staatliche russische Atomenergiekonzern Energoatom hat vorgeschlagen, dass Russland, Polen, Litauen und Deutschland in der nordwestrussischen Stadt Kaliningrad gemeinsam ein Atomkraftwerk bauen sollten. In der linksliberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza spricht sich Rafał Zasuń für diese Idee aus: "Das ist die Gelegenheit, wertvolle Erfahrung beim Bau von Atomkraftwerken zu gewinnen. Das wäre hilfreich, wenn wir - wie ich hoffe - in einigen Jahren selbst welche bauen. Das ist die Gelegenheit, einen Vertrag für eine wissenschaftliche Kooperation zu schließen. Dadurch werden wir mehr und mehr Energiefachleute bekommen, die sich mit Reaktoren auskennen. Das heißt allerdings nicht, dass ein polnisches Atomkraftwerk auf der Grundlage der russischen Technik gebaut werden sollte. Auch wenn die neueste Generation russischer Kraftwerke genauso funktioniert wie französische oder japanische Anlagen."

Gazeta Wyborcza - Polen | 18.12.2008

Atomkraft in Polen?

Die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza spricht sich für die Einführung von Kernenergie in Polen aus. Das Land produziert 90 Prozent seiner Energie mit klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Andererseits ist die Skepsis im Land gegenüber der Atomkraft groß, weil Polen in den 1980er Jahren von der Katastrophe von Tschernobyl stark betroffen war: "Die EU hat uns wenig Zeit gegeben, um eine Revolution in unserer Energiewirtschaft zu beginnen. Wird unsere Regierung diese Zeit nutzen? Erstmal schafft sie das nicht. Vor einem Jahr hat die Gazeta Wyborcza eine Debatte zum Thema 'Kernenergie für Polen' begonnen. Das Echo war riesig. Anhänger und Gegner haben die Stimme erhoben. ... Wir müssen es [das Atomkraftwerk] bauen, weil unsere Kohlelager zur Neige gehen. Im laufenden Jahr werden wir das erste Mal mehr Kohle importieren als exportieren. Wir müssen ein solches Werk bauen, weil die Klimapolitik der EU dazu führt, dass die Kohle noch teurer wird."

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