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Zakaria, Fareed

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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Corriere della Sera - Italien | 22.12.2009

Irak als Modell für arabische Welt

Die Erfolge bei der Lösung des irakischen Konflikts stehen derzeit im medialen Schatten des Afghanistan-Kriegs. Dabei könnte der Irak ein Beispiel für Afghanistan sein, heißt es in einem vom US-Magazin Newsweek übernommenen Beitrag der liberal-konservativen italienischen Zeitung Corriere della Sera: "Der Truppenabzug der 120.000 noch im Irak stationierten US-Soldaten ist genauso kritisch wie die Eskalation in Afghanistan: Wenn er schlecht ausgeführt wird, könnte er im Desaster enden. Verläuft er gut, könnte er einen wichtigen Erfolg darstellen. Der Irak braucht eine stabile Einigung bei der Machtverteilung, die alle drei Gruppen [Schiiten, Sunniten und Kurden] einbezieht. ... Die Kosten des Kriegs im Irak sind hoch und vermutlich nicht zu rechtfertigen gewesen, aber der Irak könnte sich als herausragendes Modell für die arabische Welt entpuppen. Das Volk versucht, mit den vorhandenen Trennungen friedlich umzugehen, die Politik wird immer pluralistischer und demokratischer, die Presse ist frei, die Provinzen haben ihre Autonomie."

Corriere della Sera - Italien | 04.03.2009

Fareed Zakaria über den Dialog zwischen dem Westen und der islamischen Welt

Der Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Newsweek International Fareed Zakaria schreibt in der liberal-konservativen Tageszeitung Corriere della Sera über Möglichkeiten des Dialogs zwischen dem Westen und der islamischen Welt. "Die Hauptaufgabe besteht heute darin, eine verfeinerte Strategie gegenüber den Fundamentalisten zu entwickeln. [US-Präsident Barack] Obama hat in der Wahlkampagne gegenüber den islamischen Ländern einen differenzierteren Ansatz versprochen. ... Das kann dazu dienen, die Unterschiede der Gruppen, der Bewegungen und der Gründe im Inneren dieser Welt hervorzuheben und die These zu stärken, dass es sich nicht um einen Krieg zwischen dem Islam und dem Westen handelt. [Der Terroristenführer] Bin Laden hingegen beteuert weiter, dass alle diese verschiedenen Gruppen einer globalen Bewegung angehören. Wir dürfen sein Spiel nicht mitmachen, sondern müssen die lokalen Unterschiede der Gruppen und ihrer Forderungen hervorheben. Das heißt aber nicht, dass wir die Augen vor Bränden in Mädchenschulen und Steinigungen von Übeltätern verschließen dürfen. Die Realität des radikalen Islam zu begreifen, heißt nicht, seine Ideen zu akzeptieren. Im Gegenteil, wir müssen mit Stolz und Eifer unsere Meinungen und unsere Werte verteidigen. Die einfache Tatsache, dass die Vereinigten Staaten in den islamischen Ländern präsent sind, sich mit den [dortigen] Problemen auseinandersetzen und und sich nicht darauf beschränken, Bomben abzuwerfen, Verhaftungen durchzuführen und zu töten, könnte die Einstellung der dortigen Menschen uns gegenüber verändern."

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