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Xenia, Tourki

Phileleftheros, Cyprus


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Phileleftheros - Zypern | 18.11.2015

Abgehängte Jugendliche finden Heimat beim IS

Die bisher identifizierten Attentäter von Paris sind junge Franzosen und Belgier aus muslimischen Familien, die in den Vororten von Paris und Brüssel aufwuchsen und lebten. Die liberale Tageszeitung Phileleftheros analysiert die Gründe, die Jugendliche in die Arme der Dschihadisten treiben: "Der Propaganda-Mechanismus des Islamischen Staats ist effizient und es ist so einfach, junge Menschen zu rekrutieren. In vielen europäischen Städten gibt es Rekrutierungskerne - vor allem in einigen Moscheen. ... Der Hauptgrund aber, dass junge Muslime am Ende in den Armen der extremistischen Gruppen landen, ist ihr Gefühl, am Rande der Gesellschaft zu leben. ... Indem sie sich einer Terrororganisation anschließen, werden sie zu einem gleichberechtigten Mitglied einer Gruppe, die sie umarmt, akzeptiert und versteht. So absurd es klingen mag, sind sie bereit, jeden Preis für diese Anerkennung zu zahlen. Auch wenn sie dafür brutale Mörder werden müssen."

Phileleftheros - Zypern | 28.07.2015

Washington braucht Ankara und die Kurden

Die US-Regierung hat die türkischen Luftangriffe gegen die PKK am Dienstag als Akt der Selbstverteidigung eingestuft und die PKK als Aggressor bezeichnet. Mit dieser Haltung manövriert sich Washington in ein Dilemma, warnt die liberale Tageszeitung Phileleftheros: "Für die Amerikaner war es sehr wichtig, einen starken Partner gegen die Dschihadisten zu haben. Ohne die Kurden hätten die Dschihadisten ein noch viel größeres Territorium besetzt, als sie es getan haben. Dies hat die Kurden zu einem starken Player in den bitteren Auseinandersetzungen im Nahen Osten gemacht. Sie fühlen sich jetzt stärker und sind bereit, die Bildung eines eigenen Staates anzustreben. … Wenn der Konflikt zwischen Kurden und Türken eskaliert, werden die USA in der schwierigen Lage sein, zu entscheiden, welche Seite sie unterstützen. Das Dilemma Washingtons ist groß. Die Amerikaner brauchen die Türkei, aber auch die Kurden."

Phileleftheros - Zypern | 18.03.2015

Xenia Tourki erklärt die Gründe für Islands EU-Absage

Island hat seine Kandidatur für eine EU-Mitgliedschaft in der vergangenen Woche offiziell zurückgezogen. Die Kolumnistin Xenia Tourki erklärt in der liberalen Tageszeitung Phileleftheros die Gründe für diese Entscheidung: "Der Europäischen Union ist es noch nicht gelungen, die Krise zu überwinden. Trotz der positiven Indikatoren ist die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern hoch. Der Lebensstandard ist gesunken und alles deutet darauf hin, dass die Unsicherheit in der Eurozone wegen Griechenland noch einige Zeit bestehen wird. Warum sollte sich ein Land auf das Abenteuer einlassen und Mitglied einer Union mit so vielen Problemen werden? ... Die Entscheidung der Isländer zeigt, dass die EU ihren Charme unter den Völkern Europas verloren hat. Der Grund dafür ist sehr einfach: Die EU hat die Werte und Ideale, auf denen sie gebaut wurde, ad acta gelegt. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen mit bürokratischen Verfahren getroffen. Die Menschen zählen nicht mehr und Vorrang haben stattdessen die Zahlen. Die EU hat ihre eigenen Werte mit Füßen getreten und deswegen ist sie nicht mehr attraktiv."

Phileleftheros - Zypern | 12.03.2015

Ankara ist stiller Verbündeter des IS

Ein Geheimdienstmitarbeiter aus einem Land der internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat hat nach Angaben der Türkei drei britische Mädchen über die Grenze nach Syrien geschleust, damit sie sich dort der Terrormiliz anschließen. Die liberale Tageszeitung Phileleftheros kritisiert, dass Ankara potentiellen Dschihadisten die Ausreise zu leicht macht: "Nachdem westliche Staaten sie dazu gedrängt haben, hat die Türkei strengere Kontrollen an den Grenzen eingeführt. Dennoch ist es immer noch sehr einfach, ungestört die türkischen Grenze zu überqueren. … Ankara behauptet, man tue alles, was möglich sei, um den Kampf gegen den Islamischen Staat zu unterstützen. Doch das sind nur Worte. Ankaras Taten zeigen, dass die Regierung zu einem stillen Verbündeten des Ιslamischen Staats geworden ist. Aus Furcht, dass die Kurden gewinnen könnten, unterstützt die Türkei lieber die Dschihadisten."

Phileleftheros - Zypern | 12.02.2015

Assad hat vom Westen nichts mehr zu befürchten

Angesichts der Äußerungen des syrischen Diktators Baschar al-Assad in einem BBC-Interview, wonach seine Regierung und die US-geführte Allianz gegen den IS über Dritte in Kontakt stehen, findet die liberale Tageszeitung Phileleftheros, dass Assad fest im Sattel sitzt: "Als er den Bürgerkrieg in Syrien begann, glaubten viele, dass Assads Tage gezählt sind. Dies hat sich als falsch erwiesen. ... Dem Westen wurde klar, dass er, wenn er sich gegen Assad stellt, die Dschihadisten stärkt. Am Ende musste der Westen zwischen beiden wählen. Er hat sich entschieden, leise das syrische Regime zu unterstützen. Es scheint, dass der syrische Präsident seine Macht weiterhin sicher hat. Der Westen kann den Gedanken, dass Assad bleibt, nur schwer ertragen. Er würde jedoch nicht riskieren, ihn zu vertreiben."

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