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Vokáč, Luděk


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Lidové noviny - Tschechien | 09.12.2015

Verkauf von Škoda an VW war weise

Die Entscheidung Prags, den verschuldeten tschechoslowakischen Autokonzern Škoda an Volkswagen zu verkaufen, jährt sich am heutigen Mittwoch zum 25. Mal. Das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, resümiert die konservative Tageszeitung Lidové noviny: "Die Privatisierung des Automobilwerkes in Mladá Boleslav ist eindeutig der größte Erfolg der Wirtschaftsentwicklung nach der Revolution 1989. Es gelang damit nicht nur, die Automobilproduktion in unserem Land zu sichern. Es veränderte Tschechien vielmehr hin zu einer Auto-Großmacht. Wäre Škoda zu einem Misserfolg geworden, dann hätte auch keine umfangreiche Zulieferindustrie entstehen können. Zudem wären auch nicht weitere Autokonzerne in unser Land gekommen. ... Es hätte auch anders kommen können, hätte sich der damalige Finanzminister Václav Klaus durchgesetzt. Die Opfer seines Privatisierungskurses heißen Tatra oder Liaz. VW war der bestmögliche Partner. Und das ungeachtet der Probleme, die der Konzern mit Dieselgate hat."

Lidové noviny - Tschechien | 29.09.2015

VW muss in USA auf Škoda setzen

VW wird nach dem Emissionsskandal ernste Probleme auf dem US-Markt bekommen und sollte seine Strategie dort radikal ändern, schlägt die konservative Tageszeitung Lidové noviny vor: "Volkswagen könnte seine tschechische Tochter Škoda ins Rennen schicken. Dass das tschechische Auto jenseits des Atlantiks bislang nicht verkauft wird, hat einen rein strategischen Grund: Škoda sollte dort den Wagen des eigenen Konzerns keine Konkurrenz machen. Doch die sind jetzt bei den amerikanischen Kunden abgeschrieben. Weshalb es also nicht mit einer anderen Marke versuchen? Škoda produziert zudem genau die Autos, wie sie die Amerikaner lieben: preisgünstig, zweckmäßig und geräumig. Als 2008 die Eishockey-Weltmeisterschaft mit dem Hauptsponsor Škoda in Kanada stattfand, zeigten sich die Zuschauer von den in den Stadien vorgestellten Modellen der 'exotischen' Marke jedenfalls hellauf begeistert."

Lidové noviny - Tschechien | 27.04.2015

VW-Patriarch Piëch hat sich verzockt

Der Aufsichtsratsvorsitzende des deutschen Automobilkonzerns Volkswagen, Ferdinand Piëch, hat am Wochenende seinen sofortigen Rückzug aus dem Unternehmen erklärt. Im Machtgerangel mit VW-Vorstandschef Martin Winterkorn hat er sich überschätzt, meint die konservative Tageszeitung Lidové noviny: "Die Kritik, die Piëch einstecken musste, war gewaltig. Der Aufsichtsrat stellte sich hinter Winterkorn. Dem unerwartet starken Widerstand konnte Piëch trotz seiner Übermacht nichts mehr entgegensetzen. Eigentlich sind die aktuellen Zerwürfnisse nur schwer zu begreifen. Der Konzern erlebt die beste Zeit seiner Geschichte. Freilich ist Piëch nicht nur für seine despotische Art, sondern auch für seinen Perfektionismus bekannt. ... Womöglich beginnen bei Volkswagen mit dem offiziellen Rückzug des langjährigen Strategen schwierige Zeiten. Zwar hat der 78-Jährige ein Alter, in dem man sich zurückziehen kann. Vor ein paar Jahren aber sagte er selbst, dass er VW nur tot verlassen werde. Immerhin bleibt Piëch Patriarch eines Familienclans, der im Konzern den Mehrheitsanteil hält."

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