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Ćurić, Dražen


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večernji list - Kroatien | 30.07.2015

Den Kroaten reicht es mit Sloweniens Arroganz

Dass Kroatien aus dem Schiedsverfahren zur Lösung des Grenzstreits mit Slowenien um die Bucht von Piran in der nördlichen Adria ausgestiegen ist, hat auch mit dem arroganten Verhalten von Slowenien zu tun, erklärt die konservative Tageszeitung Večernji List: "So wie sich Griechenland ohne Not auf dem Südbalkan aufplusterte, so hat auch Slowenien rücksichtslos seine geopolitische Position ausgenutzt. Es hat Jugoslawien ohne größere Probleme verlassen und die Prozedur zur Aufnahme in die Nato und die EU war reine Formsache. Danach hat Slowenien alle Länder südlich des Flusses Kupa mehr als Kolonien für seine Produkte betrachtet denn als Partner. ... Sloweniens Kleinkariertheit und Unreife kamen ans Licht, als Kroatien in die EU aufgenommen werden sollte. Selbst die Partner aus der EU waren genervt von der Art, mit der Slowenien seine Interessen verfolgte."

Večernji list - Kroatien | 21.11.2014

Auch Serbien muss EU-Sanktionen mittragen

Der neue EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik und EU-Erweiterung, Johannes Hahn, hat auf seiner ersten Auslandsreise Serbien besucht. Er forderte die Politiker des Landes dazu auf, der EU-Sanktionspolitik gegen Russland zu folgen. Als EU-Beitrittskandidat müsse Serbien diese Verpflichtung ernst nehmen. Doch der serbische Premier Vučić versucht wieder die politische Quadratur des Kreises hinzukriegen, kritisiert die konservative Tageszeitung Večernji List: "Für diese Meisterleistung verdient Vučić den Nobelpreis für Mathematik. Er behauptet eine Formel gefunden zu haben, die es Serbien ermöglicht gleichzeitig in Richtung EU zu schreiten und die territoriale Integrität der Ukraine zu achten, ohne Sanktionen gegen Russland einführen zu müssen. Aber solch ein Luxus war einst nur dem blockfreien Jugoslawien gegönnt. Ein Land, das vollwertiges Mitglied der EU werden möchte, muss auch die gemeinsame Außenpolitik befolgen. Ob diese Politik gegenüber Russland sinnvoll ist, kann diskutiert werden, aber trotzdem muss sie derweil von allen Mitgliedsstaaten befolgt werden."

Večernji list - Kroatien | 17.04.2014

CIA und KGB treiben böses Spiel um Ukraine

CIA-Chef John Brennan hat der Ukraine am Wochenende einen geheimen Besuch abgestattet. Für die konservative Tageszeitung Večernji List ein Zeichen, dass das Land zum Spielball von Amerikanern und Russen geworden ist. Bei diesem Spiel gebe es eine eindeutige Verliererin: "Obama und Putin stecken bis zum Hals im ukrainischen Treibsand. Das geteilte und verarmte Land ist zu einem Spielfeld geworden, auf dem sie ihre Kräfte messen und um Einfluss ringen. Die Amerikaner haben einen direkten Einfluss auf die neue ukrainische Regierung, aber die Russen haben ein gut funktionierendes Agenten-Netzwerk im ganzen Land aufgebaut. Die beiden Großmächte können - wann immer es ihnen gefällt - einen Bürgerkrieg aufflammen lassen, aber ebenso jederzeit einen Friedensprozess in Gang setzen. ... Wenn es aber zu ernsthafteren Auseinandersetzungen und härteren Sanktionen kommt, wird vor allem die EU wirtschaftlichen Schaden nehmen. Vielleicht wurde von bestimmten Machtzentren dies alles hochgekocht, um die vollständige politische Anerkennung der EU und ihres wichtigsten Mitglieds - Deutschland - aufzuhalten?"

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