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Urbonas, Karolis


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Vilniaus diena - Litauen | 24.10.2012

Karolis Urbonas über den Separatismus reicher Regionen

Die separatistischen Tendenzen im heutigen Europa beunruhigen Karolis Urbonas vom Institut Social Dynamics International in Vilnius. In der Tageszeitung Vilniaus diena ordnet er Forderungen wie die aus Katalonien, Flandern oder Norditalien historisch ein: "Wir sind es gewohnt, die heutigen Staaten als souveräne Länder zu betrachten, die sich auf einer einheitlichen nationalen und territorialen Grundlage gebildet haben. Doch in den vergangenen Jahren äußerten die reicheren Regionen großer Staaten immer stärker ihre separatistischen Stimmungen und wählten politisch radikal orientierte Parteien. ... Das Niveau des gesellschaftlichen und nationalen Vertrauens ist besonders niedrig. Europa ist nicht nur auf zwischenstaatlicher Ebene unfähig, sich zu vereinigen, sondern auch die souveränen Länder selbst beginnen zu zerfallen. Und obwohl uns dies wie ein neues Problem erscheinen mag, sind die Imperien in der Vergangenheit immer dann gescheitert, wenn die zentrale Gewalt keine Rücksicht auf die Interessen der reichsten Regionen genommen hatte. Die bemerkten schließlich, dass sie stärker sind als das restliche Land, und spalteten sich von ihm ab."

Vilniaus diena - Litauen | 02.08.2012

Karolis Urbonas über Japan als Vorbild für Europa

Japan verfügt über eine langjährige Erfahrung bei der Bekämpfung einer schweren Finanzkrise, doch Europa macht sich diese nicht zu Nutze, bedauert Karolis Urbonas vom Institut Social Dynamics International in Vilnius in der Tageszeitung Vilniaus diena: "Die japanische Krise zwischen 1990 und 1995 trug alle Merkmale der heutigen Krise: Der Privatsektor war hochverschuldet, die Immobilienpreise waren unangemessen hoch, und trotz sehr niedriger Zinsen wollte niemand Kredite aufnehmen. ... Japans Regierung hat eingesehen, dass die Theorien aus den Lehrbüchern nicht weiterhelfen, und nach Alternativen gesucht. Die Logik war einfach: Wenn der Privatsektor keine Kredite aufnimmt und finanzpolitische Maßnahmen (niedrige Zinssätze, Drucken von Geld) nichts bewirken, dann muss der Staat selbst das Geld verleihen und in die Nachfrage der Konsumenten und in die Wirtschaftsförderung investieren. ... Der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise ist die staatliche Intervention."

Vilniaus diena - Litauen | 10.05.2012

EU kann Öl und Gas billiger haben

Die EU-Länder verhandeln meist einzeln über die Einfuhr von Energie-Rohstoffen wie Öl und Gas. Doch gemeinsam könnten sie billiger einkaufen, meint der Leiter des Instituts Social Dynamics International, Karolis Urbonas, in der Online-Ausgabe der Tageszeitung Vilniaus diena: "Energie-Rohstoffe machen die größten EU-Importe aus. Doch jeder Staat verhandelt derzeit einzeln mit den 'Kollegen' aus dem Osten über die Preise, was zeitaufwendig und ineffektiv ist. Und Anbieter haben vor einer EU mit einer gemeinsamen Position und Meinung große Angst. ... Wenn die EU aber als Einheit auftritt, stärkt das ihre Verhandlungsposition. Und das kann nicht nur die Energiepreise und den Importumfang senken, sondern auch einen wesentlichen Impuls geben, dem globalen Energiepreiswahnsinn Einhalt zu gebieten."

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