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Ulanowski, Tomasz


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 01.12.2015

Polen kann sich sehr wohl Klimaschutz leisten

Premierministerin Beata Szydło hat am Montag auf der UN-Klimakonferenz in Paris erklärt, dass Polen bis 2020 den Finanzierungsfonds der OECD-Staaten für vom Klimawandel betroffene Staaten mit acht Millionen Dollar unterstützt. Sie muss aber auch zuhause die Wirtschaft umbauen, fordert die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Wissenschaftlich gibt es keine Zweifel, dass der Mensch die Erderwärmung verschuldet, die eine der größten Bedrohungen darstellt. Polen sollte die globale Erwärmung als Chance begreifen und sich klug verhalten. Wir müssen langsam damit beginnen, unsere altertümliche und schädliche Energiewirtschaft auf erneuerbare Energien umzustellen (Wind, Sonne, Biogas, Wasser, Geothermische Wärme). Wir können mit Sicherheit bei der EU dafür einige finanzielle Mittel aushandeln. Niemand erwartet von uns, dass wir dies von einem Tag auf den nächsten schaffen. Doch sollten wir zumindest einen Plan dafür schmieden und ihn auch umsetzen. ... Die Behauptung, dass sich nur vermögende Staaten solche erneuerbaren Energien leisten können, stimmt auch gar nicht."

Gazeta Wyborcza - Polen | 18.06.2015

Schon Johannes Paul II. war Umweltschützer

Viele Stimmen in Polen halten die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus für ein "antipolnisches Dokument". Das Kirchenoberhaupt nimmt in ihr insbesondere die Kohleindustrie ins Visier, und das Land stützt nahezu seine gesamte Industrie darauf. Die Kritik an dem Schreiben des Papsts ist unangemessen, findet die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza und macht darauf aufmerksam, dass Johannes Paul II. einst ähnliche Töne anschlug: "Er hat nicht nur die Natur und die Menschen geliebt, sondern schon im Jahr 1990 in einem Brief anlässlich des Weltfriedenstags über die ökologische Krise geschrieben, die schon damals ein Ausmaß erreicht hatte, das man nie für möglich gehalten hat. Sie werde durch die Kohleverbrennung, durch die Industrie, die Zerstörung der Wälder und die Entstehung der Städte verursacht, schrieb er. ... Zudem fand er, dass wir dieses Problem nur gemeinsam und solidarisch lösen können."

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