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Żukowski, Mirosław


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 01.12.2015

Hamburgs Nein zu Olympia liegt im Trend

Die Bürger Hamburgs haben sich am Wochenende in einem Referendum gegen die Bewerbung der Stadt für die Olympischen Spiele 2024 ausgesprochen. Immer mehr Bürger sehen die großen Sportveranstaltungen kritisch, analysiert die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Diese Absage ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich der Sport in einer Zeit, in der die Welt ständig Erschütterungen erlebt, in einer Krise befindet - und das nicht nur durch Doping und Korruption. Man kann die Leute nur schwer davon überzeugen, dass die Spiele eine große Ehre sind und ihnen einen großen Nutzen bringen. Denn jeder, der sich richtig informiert, weiß, dass die Wahrheit anders aussieht: Dieses Fest, das zwei Wochen dauert, ist mit riesigen Ausgaben verbunden, die den Haushalt am Ende meistens mehr belasten als ursprünglich geplant. ... Die Bevölkerung nimmt es einfach nicht mehr hin, dass die Kosten für das Großereignis die Länder und Städte tragen, die es organisieren, während die Sportverbände wie IOC, Fifa oder Uefa den Großteil der Gewinne einstreichen."

Rzeczpospolita - Polen | 20.09.2013

Polnische Klubs knicken vor Hooligans ein

Nach einem Beschluss des europäischen Fußballverbands Uefa muss der polnische Klub Legia Warschau sein nächstes Match in der Europa League am 3. Oktober gegen den zyprischen Verein Apollon Limassol vor leeren Rängen austragen. Die polnischen Fans hatten in früheren Spielen Leuchtraketen abgefeuert und Transparente gezeigt, die den Gegner beleidigten. Der Hooliganismus wird durch das Verbot nicht verschwinden, fürchtet Mirosław Żukowski von der konservativen Tageszeitung Rzeczpospolita: "Der polnische Staat und die Klubs, die sich von den Hooligans vorführen lassen, haben schon seit langem damit ein Problem. Das wissen die Hooligans am besten in Posen, wo der Verein Lech bereits vor ihnen eingeknickt ist. Schon bald werden sie dies auch bei Legia erreichen, wo der Vorsitzende in der Subkultur der Hooligans aufgewachsen ist und sich mit den Übeltätern verbrüdert hat. Die Klubs beklagen sich zwar, dass sie die Kosten tragen müssen. Und ich verstehe den Schmerz der Vorsitzenden. Doch ist ein Stadion kein rechtsfreier Raum."

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