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Tartarotti, Guido

Tartarotti, Guido

Guido Tartarotti wurde, ohne vorher um Erlaubnis gefragt worden zu sein, am 23. Mai 1968 zur Mödlinger Welt gebracht. 1990 begann er in der KURIER-Chronikredaktion. 1994 wurde er Leiter der Medienredaktion, ein Jahr darauf auch der Kulturredaktion. Beide Positionen legte er 2004 zurück, um wieder mehr Zeit zum Schreiben zu haben.


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Kurier - Österreich | 28.08.2015

Wahnsinnige Todesangst, das Ringen um Luft

Nach dem Fund eines Lastwagens mit Dutzenden toten Flüchtlingen ruft der liberale Kurier seine Leser auf, sich vorzustellen, wie es diesen Menschen ergangen ist: "Wie fühlte sich das an? Die Angst, die Hoffnung, die Verzweiflung. Die Erleichterung, Krieg und Todesangst zu entkommen, und gleichzeitig die Ahnung, jetzt einer anderen Gefahr entgegenzugehen. Die Erkenntnis, Menschen ausgeliefert zu sein, für die man, sobald man ihnen das letzte Geld gegeben hat, keinen Wert mehr besitzt. Wie fühlte sich das an? Die Dunkelheit, die entwürdigende Enge, der Gestank? Die Demütigung, seine Notdurft dort verrichten zu müssen, wo man steht oder kauert, gleich neben den anderen? Der Hunger, der Durst, die Hitze? Wie fühlte sich das an? Als die Luft immer weniger wurde, als niemand das verzweifelte Schreien hörte, als die Ersten starben? Die wahnsinnige Todesangst, die letzten Gedanken an die Familie, das letzte quälende Ringen um Luft? Und jetzt stellen Sie sich vor, das da auf der Ladefläche wäre Ihr Sohn oder Ihre Tochter."

Kurier - Österreich | 19.06.2015

Lehrschreiben gegen die Gleichgültigkeit

Mit seiner Öko-Enzyklika zeigt Papst Franziskus, dass ihm auch globale Umweltfragen am Herzen liegen, meint die liberale Tageszeitung Kurier: "[Franziskus] fordert in einer Enzyklika die Menschheit zum Umdenken im Umgang mit der Umwelt auf. Konkret ist von Verschmutzung, Wasserknappheit und Tierquälerei die Rede. Und von der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung (die gerade von konservativen Religiösen gerne geleugnet wird, mit dem Argument, der Mensch könne das Klima gar nicht verändern). Und der Papst griff zu einem interessanten Bild: Könnte jemand von außen die Welt betrachten, würde er sich ziemlich wundern. Das sollte man sich ja öfter fragen: Was würde ein Außerirdischer, der hier Urlaub macht, über uns denken? Vielleicht ist Papst Franziskus ja auch nur ein 'Naiver'. Vielleicht ist ihm aber auch nur, im Unterschied zu anderen, noch nicht alles wurscht."

Kurier - Österreich | 12.06.2014

Fußballfans dürfen sich auf die WM freuen

Wenn heute in Brasilien die Fußball-WM beginnt, dürfen sich Sportfans trotz aller Skandale und Widrigkeiten freuen, meint die Tageszeitung Kurier: "Darf man als Konsument ein Sportereignis in einem Land genießen, in dem bittere Armut herrscht, fragen viele. Gegenfrage: Geht es den Armen besser, wenn wir die Spiele mit besonders traurigem Gesicht anschauen? Wenn man derzeit die Berichte aus Brasilien verfolgt, bekommt man den Eindruck, die WM biete - auch - eine Chance für Arme und Unterdrückte. Weil jetzt Tausende Journalisten im Land sind. Und die sind es gewöhnt, nicht wegzuschauen. Es muss beides möglich sein: Freude am Sport - UND Solidarität mit denen, die manchen Profiteuren dieses Sports im Weg sind."

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