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Stemler, Miklós


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


hvg - Ungarn | 03.12.2012

Ungarns einzige Hoffnung ist der Weltuntergang

Besonders im Internet spekulieren viele über den angeblichen Weltuntergang am 21. Dezember 2012, basierend auf der Idee, dass an diesem Tag der Maya-Kalender endet. Der ungarischen Politik käme der Untergang ganz gelegen, findet der Publizist Miklós Stemler in der Online-Ausgabe der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság: "Während das Land unter dem gegenwärtigen Regime vor die Hunde geht, tut die sogenannte Opposition, was sie zu tun hat: Sie ergeht sich in hirnlosen antisemitischen Tiraden, hält sich mit Dummheiten auf und verfällt immerzu in Hysterie. ... Mithin scheint es keine allzu weise Lösung zu sein, die schwachsinnige Politik der rechtskonservativen Regierungspartei Fidesz durch die hysteriebeladene Politik der linksliberalen Opposition zu ersetzen. ... Zu unserem Glück müssen wir nicht mehr lange darauf warten, ehe sich unser Schicksal zum Besseren wendet, steht doch das Ende der Welt bevor. Angesichts der heutigen ungarischen Gegebenheiten könnte uns nichts Besseres passieren. Denn wir glauben noch an ein Jenseits ohne Viktor Orbán."

Hírszerző - Ungarn | 18.01.2010

Pécs rivalisiert mit Budapest

Mit dem Beginn des Kulturhauptstadtjahrs im südungarischen Pécs ist die Rivalität zwischen Budapest und den Provinzstädten wieder offensichtlich geworden, schreibt das Nachrichtenportal Hírszerző: "Die Erfahrungen der vergangenen Woche zeigen uns, dass selbst zwei Hauptstädte, darunter eine kulturelle, nicht genug sind, um uns wirklich wie Europäer fühlen zu können. ... In den vergangenen Tagen ist beispielsweise der Gegensatz zwischen Budapest und der Provinz wieder offen und in aller Schärfe zutage getreten. ... Es ist die alte Geschichte: Die kleinliche Rivalität zwischen den Provinzstädten, in diesem Fall Pécs, und der alles überschattenden Hauptstadt Budapest. ... Gerade die Kür von Pécs zur Kulturhauptstadt im Jahr 2005 hatte den Zweck gehabt, Europa zu zeigen, dass es auch außerhalb von Budapest ein spannendes und Aufsehen erregendes kulturelles Leben gibt. Es bleibt zu hoffen, dass dies im Verlauf des Kulturhauptstadtjahres noch gelingen wird."

Hírszerző - Ungarn | 17.12.2008

Kulturhauptstadt der Baugruben

Das Nachrichtenportal Hírszerző befasst sich mit den Vorbereitungen der südungarischen Stadt Pécs auf das Jahr 2010, wenn Pécs Kulturhauptstadt Europas sein wird. "Entgegen der in Ungarn weit verbreiteten Meinung, wonach auf dem Pécser Hauptplatz Ochsen und Spanferkel gegrillt und Zechgelage stattfinden werden, handelt die Kulturhauptstadt freilich von etwas anderem. [Nämlich] davon, dass wir uns Europa in kultureller Hinsicht präsentieren können, das gesamte Land inbegriffen. Schauen wir uns in Pécs allerdings um, gibt es berechtigten Grund zur Panik. ... Als sicher gilt bereits, dass wir uns an neuen Gebäuden in Pécs nicht ergötzen werden können. Mit etwas Glück wird es aber einige Baugruben geben. Unter dem Slogan 'So bauen die Ungarn' könnte die Besichtigung dieser Gruben das Kulturprogramm sogar bereichern. ... Die Pécser Stadtväter haben denn auch schon ihre Taktik geändert: Nicht die Gebäude werden Pécs als Kulturhauptstadt prägen, sondern die kulturellen Programme."

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