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Stefanikidis, Vasilis

Proto Thema, Greece


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Proto Thema - Griechenland | 07.12.2015

Comeback der Griechenlandkrise in Sicht

Griechenland muss bis Mitte Dezember ein neues Reformpaket auf den Weg bringen, damit die Eurogruppe eine weitere Milliarde Euro aus dem Rettungspaket freigibt. Falls die parlamentarische Mehrheit dafür bröckelt, wird die Regierung unter starken Druck geraten, meint die liberale Tageszeitung Proto Thema: "Bis zum Frühling könnten neue Löcher im Haushalt sichtbar werden und die Kreditgeber noch einmal Sparmaßnahmen verlangen. Und dann wird nicht mal eine Regierung der nationalen Einheit in der Lage sein, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Müde Abgeordnete und Bürger werden vielleicht erkennen, dass es sinnlos ist, sich weiter anzustrengen und vielleicht kommen die Pläne von Schäuble [Grexit] und seinen Untergebenen erneut auf den Tisch. Bevor der Frühling Einzug hält, haben wir einen schweren Winter vor uns. Und auch bei Tsipras, der seit Monaten keine Rivalen außerhalb seiner Partei hat, ist eine gewisse psychologische Müdigkeit und begrenztes Durchhaltevermögen spürbar."

Proto Thema - Griechenland | 05.03.2015

Vorsicht vor dem "Graccident"

Die Wortschöpfung "Graccident" bezeichnet einen Euro-Austritt Griechenlands aus unvorhersehbaren politischen Gründen. Der Journalist Vasilis Stefanikidis warnt in der Onlineausgabe der liberalen Wochenzeitung Proto Thema vor einer Entwicklung, die mit einem "Graccident" enden könnte: "Wenn die Regierung die Vertreter der Gläubiger nicht überzeugen kann, dass sie zur Umsetzung von Reformen in der Lage ist, die sofort Geld in die Kassen spülen, dann fürchte ich, dass es zu einem 'Graccident' kommt. ... Die politischen Entscheidungen, die getroffen werden, sind gut und legitim, doch es steht zu vermuten, dass die Geduld der Gläubiger bereits erschöpft ist. Sie sind müde, nur Theorien zu hören und Gesetzesentwürfe zu sehen, die kein Geld in die Kassen bringen, sondern sogar Geld kosten."

Proto Thema - Griechenland | 19.10.2014

Griechische Linke muss seriöser werden

Das griechische Linksbündnis Syriza gewinnt weiter an Popularität. Rund 30 Prozent der Wähler würden ihm die Stimme geben, wie aus aktuellen Umfragen hervorgeht. Doch anstatt überhastet Neuwahlen zu fordern, sollten die Linken erstmal realistische Forderungen formulieren, ärgert sich die liberale Wochenzeitung Proto Thema in ihrer Online-Ausgabe: "Offensichtlich haben nur wenige einen echten Überblick über die Lage. Die meisten sind von der Perspektive der Macht 'betrunken'. Dies ist aber kein seriöses Verhalten gegenüber dem Land und den Bürgern. … Die Bürger können weder die hoch gesteckten Ziele der Regierung länger ertragen noch müssen sie die übertriebenen Empfehlungen der Opposition aushalten. Letztere hält Griechenland für den Nabel der Welt und glaubt deshalb, dass ihre Empfehlungen sofort von den Kreditgebern akzeptiert würden. ... Zumindest kann man ein wenig Seriosität verlangen, damit die Opfer der Bürger während der letzten fünf Jahre nicht vergebens waren."

Proto Thema - Griechenland | 16.10.2014

Griechen verdienen Wahrheit über Hilfsprogramm

Statt mit einer vorzeitigen Beendigung des IWF-Hilfsprogramms falsche Hoffnungen zu wecken, sollten Griechenlands Politiker die Bevölkerung endlich mit der Realität konfrontieren, fordert die liberale Wochenzeitung Proto Thema in ihrer Online-Ausgabe: "Regierung und Opposition sollen kapieren, dass die Bürger keinen weiteren Thriller ertragen können. Wenn nach den Sparmemoranden noch härtere Maßnahmen kommen, sollen sie es uns sagen, damit wir uns darauf vorbereiten, weiter unter den aktuellen Bedingungen zu leben. Fünf harte Jahre haben wir bereits ertragen. ... Wenn wir die Wahl haben zwischen einem weiteren Memorandum oder anderen noch härteren Maßnahmen, sollten sie es uns mit Ehrlichkeit sagen. Und sie sollten darauf vertrauen, dass die Bürger die richtige Entscheidung treffen werden. Keine weiteren Lügen und falschen Hoffnungen, die einfach nur die Wut anfachen."

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