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Schwarzkopf, Andreas


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Rundschau - Deutschland | 16.12.2015

Frieden in Syrien geht nur mit Saudi-Arabien

Saudi-Arabien hat gemeinsam mit mehr als 30 islamischen Staaten eine Militärallianz zur Bekämpfung des Terrorismus gegründet. Das teilte das Königreich am Dienstag mit. Auch wenn es noch keinen Plan gibt, wie das Bündnis sein Ziel erreichen will, ist es ein wichtiger Schritt, meint die linksliberale Frankfurter Rundschau: "Der Westen sollte das saudisch geführte Bündnis an seinen Zielen messen und den in Riad begonnenen Prozess nutzen. ... Nur wenn die internationale Gemeinschaft die Idee von Riad aufnimmt, statt sie abzulehnen, kommt sie der Lösung des komplexen Problems näher. Nur dann wird sie verhindern können, dass Saudi-Arabien mit der neuen Koalition lediglich sein arg ramponiertes Image aufpolieren oder mit der Verbindung Front machen will gegen den Iran, der nicht Teil der neuen Konföderation ist. Es gibt Gründe für vorsichtigen Optimismus. ... Der Kampf gegen den IS und der Friedensprozess in Syrien werden nur mit den Saudis und nicht gegen sie gelingen."

Frankfurter Rundschau - Deutschland | 25.11.2015

Vom Abschuss profitiert nur der IS

Der Vorfall nützt vor allem der Terrormiliz IS, kommentiert die linksliberale Tageszeitung Frankfurter Rundschau: "Erdoğan und Putin nutzen den Zwischenfall für starke Worte, mit denen sie das jeweils heimische Publikum bei Laune halten wollen. Und die Nato versucht den Schaden zu begrenzen. Der französische Staatschef Hollande komplettiert das desaströse Bild. Er sprach nach den Attentaten von Paris von Krieg, ließ den IS in Syrien bombardieren und reist nun zu Verbündeten, um mit ihnen über den Kampf gegen die Terroristen zu sprechen. So als ob es ein völlig neuer Konflikt wäre und nicht einer, in dem bereits seit Jahren unzählige Menschen sterben. Die heimlichen Sieger sind die 'Gotteskrieger'. Sie jubeln über die Schwäche der internationalen Gemeinschaft, die seit langem Teil ihrer Stärke ist. Und sie werden sich freuen, dass sich kaum noch jemand um einen dringend notwendigen Friedensprozess bemüht, mit dem der syrische Bürgerkrieg beendet werden müsste."

Frankfurter Rundschau - Deutschland | 07.04.2014

Demokratiewunsch der Afghanen unterstützen

An der Präsidentschaftswahl in Afghanistan am Samstag haben sich Schätzungen zufolge rund 60 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt, 2009 waren es nur 30 Prozent. Die Wähler trotzten den befürchteten Anschlägen und haben sich damit gegen die Taliban gestellt, meint die linksliberale Frankfurter Rundschau: "Sie möchten also erstmals in der Geschichte ihres Landes die Macht friedlich von einem auf den anderen Staatslenker übergeben. Mit all dem haben sie all jene Kritiker in den Geberländern widerlegt, die behaupteten, Afghanen seien nicht reif für die Demokratie. Sie wünschen sich also von den müde gewordenen Helfern, dass diese die fortschrittlichen Kräfte am Hindukusch im Kampf gegen die Aufständischen nicht im Stich lassen. Zu guter Letzt haben die Afghanen sozusagen den Einsatz der internationalen Gemeinschaft legitimiert. So als wollten sie sagen, ihr habt uns nicht umsonst geholfen. Wenn der neue Präsident und der Westen die richtigen Schlüsse ziehen, kann das Land trotz der vielen alten Probleme vorankommen."

Frankfurter Rundschau - Deutschland | 24.08.2010

Europas Armeen verschlanken

Deutschland will seine Armee um bis zu einem Drittel verkleinern. Die umfassendste Reform in der Geschichte der Bundeswehr muss aber auf die EU-Verteidigungspolitik abgestimmt sein, meint die linksliberale Frankfurter Rundschau, denn es geht um erhebliche Sparpotenziale: "Die 27 EU-Mitgliedstaaten leisten sich derzeit rund zwei Millionen Soldaten. Davon sind lediglich zehn Prozent für aktuelle Missionen einsetzbar. Das alles verschlingt jährlich rund 200 Milliarden Euro. Das wird so nicht bleiben. ... Ähnliches gilt für die mannigfachen Rüstungsprojekte der EU-Staaten. Auch hier würde eine Zusammenarbeit Ressourcen sparen, die dringend für andere Ausgaben benötigt werden. Auf Dauer sollte es sich Europa jedenfalls nicht leisten, beispielsweise mehrere Panzertypen in niedriger Stückzahl für unterschiedliche Armeen zu produzieren. ... Kein EU-Staat - auch Deutschland nicht - wird auf Dauer seine geopolitischen Sicherheitsinteressen allein vertreten können."

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