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Schäuble, Juliane

Tagesspiegel


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Der Tagesspiegel - Deutschland | 18.08.2014

Deutschland muss endlich handeln

Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat dem designierten Premier des Irak Haider al-Abadi Unterstützung zugesichert, um ein weiteres Vorrücken der Islamisten zu stoppen. Eine Entscheidung über Waffenlieferungen an die Kurden will die Bundesregierung allerdings weiterhin nicht fällen. Die Zeit des Abwägens ist vorbei, drängt der liberal-konservative Tagesspiegel: "Das Morden passiert, in jeder Sekunde, in der geredet, abgewogen, argumentiert wird. Und es passiert nicht im Geheimen, es passiert vor den Augen der Welt. ... Eine perfekte Lösung gibt es in einem solchen Konflikt nicht, auch kein lupenreines Schwarz und Weiß. Am Ende folgt die Entscheidung wohl schlicht auf die Abwägung, was das kleinere Übel ist. Das ist keine schöne Erkenntnis, aber eine unumgängliche. Nach einer Woche, in der immer mehr Stimmen in Politik und Gesellschaft Waffenlieferungen grundsätzlich nicht mehr ausschließen wollten, sieht es danach aus, als ob die Argumente ausgetauscht sind. Die Zeit zum Handeln ist gekommen."

Der Tagesspiegel - Deutschland | 11.09.2013

Eine Chance für die Diplomatie

Ein Sieg der Diplomatie rückt näher, freut sich der liberale Tagesspiegel: "Was wäre das für ein diplomatischer Geniestreich, wenn stimmte, was amerikanische Medien andeuten: dass Außenminister John Kerry gar nicht so unbeabsichtigt die Tür für eine politische Lösung aufgestoßen hat. So viel hat der Präsident enthüllt: Barack Obama und Wladimir Putin haben schon bei den G20 in St. Petersburg über die Idee gesprochen, das syrische Giftgasarsenal unter internationale Kontrolle zu stellen. Ob sie dabei auch gleich den Plan entwickelt haben, Russland die Initiative zu überlassen, damit Assads engster Verbündeter sein Gesicht wahren kann, lässt sich derzeit nur vermuten. ... Dafür spricht, dass Obama die 'russische' Initiative begrüßte, obwohl sein Außenminister genau das wenige Stunden zuvor angeblich als rein theoretische Option ins Spiel gebracht hatte. Das wäre genau das, was man Diplomatie nennt: die Kunst des (geheimen) Verhandelns. ... Offenbar setzen wieder mehr auf die Chance, mit Diplomatie zumindest das Allerschlimmste zu verhindern."

Der Tagesspiegel - Deutschland | 06.05.2011

Obama ist Bush moralisch überlegen

US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, keine Fotos des getöteten Terroristenführers Osama bin Laden zu veröffentlichen. Die linksliberale Tageszeitung Der Tagesspiegel begrüßt die Entscheidung, weil Obama sich damit vom Regierungsstil seines Vorgängers George W. Bush absetzt: "Ein Foto ist schon lange kein unwiderlegbarer Beleg mehr. Montagen kann jedes Kind erstellen. Verschwörungstheorien kursieren, ob mit oder ohne Foto. Darum führt die Forderung, der US-Präsident müsse den ultimativen Beweis für die Tötung des Al-Qaida-Chefs präsentieren, ins Leere. Dass bin Laden tot ist, bestreiten nicht einmal seine Rache schwörenden Anhänger. Warum dann ein finales Bild? Die nun ins weltweite Netz gestellten Männer in Blutlachen zeigen, so sie denn authentisch sind, dass es brutal im pakistanischen Abbotabad zugegangen ist. Bezweifelt hat das wohl niemand. … Obama ist angetreten, sich von seinem Vorgänger zu unterscheiden, auch moralisch. Mit der Entscheidung, bin Ladens Kopf nicht auf eine Lanze zu stecken und durch die mediale Landschaft zu tragen, hat er es getan."

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