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Schäfer, Jan


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Bild - Deutschland | 22.03.2012

Deutschland kein Vorbild beim Sparen

Die Bundesregierung hat am Mittwoch den Haushalt für das Jahr 2013 gebilligt. Er beläuft sich auf gut 300 Milliarden Euro und es dürfen neue Kredite über 19,6 Milliarden Euro aufgenommen werden. Neue Schulden aber lassen Deutschland unglaubwürdig erscheinen in Europa, kritisiert die Boulevardzeitung Bild: "Bisher galt Deutschland europaweit als Musterschüler beim Sparen. Seit gestern steht endgültig fest: Das stimmt nicht mehr! Statt weniger Kredite, will die Regierung rund 9 Milliarden Euro mehr aufnehmen als geplant. Ein fatales Signal! Während andere Euro-Staaten sparen müssen, bis es knirscht, lässt Deutschland die Schulden-Zügel einfach schleifen. Dabei kann der Zeitpunkt besser kaum sein, den Haushalt endlich schuldenfrei zu machen. Die Konjunktur brummt, die Löhne steigen, die Sozialkassen quellen über. Die Regierung braucht mehr Mut zum Sparen. Warum z. B. nicht stärker bei den Milliarden-Zuschüssen zu Renten- und Krankenkassen kürzen? Warum keine Abstriche beim Elterngeld machen? Und wozu das neue, teure Betreuungsgeld einführen? Wer andere Euro-Länder zum Turbo-Sparen verdonnert, der sollte mit besserem Beispiel vorangehen."

Bild - Deutschland | 17.06.2010

GM trickst vergeblich

Der US-Autokonzern General Motors will die Sanierung von Opel ohne deutsche Steuergelder bewältigen. Die Bouldevardzeitung Bild lobt den deutschen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, der den Wunsch von GM nach Staatshilfen abgelehnt hat: "Und wir Steuerzahler fragen fassungslos: Wie dreist kann ein Konzern eigentlich sein? 18 Monate lang haben Opel und die US-Mutter GM um Milliarden-Staatshilfen gebettelt. Die Auto-Manager waren gnadenlos: Sie haben gepokert, getrickst und gedroht. Ihr Motto: Wenn ihr nichts gebt, dann machen wir Werke dicht, entlassen Tausende Mitarbeiter. Jetzt will GM plötzlich Opel mit eigenem Geld sanieren - ganz ohne Staatshilfen. Gut, dass Wirtschaftsminister Brüderle vehement gegen Staatshilfen für Opel war. Sein klares Nein hat die GM-Trickser mürbe gemacht und am Ende einknicken lassen. Es war knapp, aber: Jetzt weiß es jeder Manager. Die deutsche Regierung und wir Steuerzahler lassen uns von Konzernen nicht austricksen!"

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