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Scaglione, Fulvio


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Avvenire - Italien | 06.11.2015

Propagandaschlacht zwischen USA und Russland

Mit dem Streit um die Ursache des Absturzes wird das Unglück propagandistisch ausgeschlachtet, wettert die katholische Tageszeitung Avvenire: "Die armen Toten sind zu Geiseln im Kreuzfeuer der Propaganda geworden, zum Spielball einer internationalen politischen Partie, die weder Skrupel noch Mitleid kennt. Russland und Ägypten haben in den vergangenen Jahren ihre Beziehung wieder verbessert. ... Die Achse Moskau-Kairo ist den USA ein Dorn im Auge, weil sie mit jener totalen Manöverfreiheit im Nahen Osten einzugreifen beliebt, die das Weiße Haus als ein unanfechtbares amerikanisches Vorrecht betrachtet. Doch sollte die These des Attentats wirklich Bestätigung finden, können wir sicher sein, dass Russland und der Kreml von Putin weder in der politischen Lage noch in der Gemütsverfassung sind, ein Blutbad wie das auf dem Sinai zu dulden ohne zurückzuschlagen. Der einzige, der aus diesem schrecklichen Kapitel des Grauens zumindest auf den ersten Blick zweifelsohne gestärkt hervorgeht, ist just der syrische Machthaber Assad. Das sollte uns zu denken geben."

Avvenire - Italien | 04.06.2014

Obama schlägt kriegerische Töne an

Offenkundig glaubt Friedensnobelpreisträger Obama heute mehr an die abschreckende Wirkung von Waffen denn an versöhnliche Worte, klagt die katholische Tageszeitung Avvenire: "Obama verschärft den Ton. Indem er mit harschem Tonfall Mittel- und Osteuropa als vom Kreml bedroht beschreibt, versucht er, die Auswirkungen eben jener Ukraine-Krise voll zu nutzen, an deren Beendigung die EU und Russland heute größtes Interesse haben. Es mag ein Zufall sein, dass ungefähr zur gleichen Zeit, als Obama in Warschau sprach, Wladimir Putin und Angela Merkel am Telefon diskutierten und ein Treffen in der Normandie verabredeten, um die feindlichen Lager in der Ostukraine - in den Regionen Donezk und Lugansk - zu versöhnen. Wie man sieht, sucht eher Europa eine friedliche Lösung als die USA. ... Derweil hat Obama in der Ukraine ein Meisterwerk hingelegt: Erst hat er Russland isoliert, dann die deutsch-russische Achse gefährdet und schließlich das Problem auf die EU abgewälzt."

Avvenire - Italien | 20.07.2011

Drei Euro retten Hungernde in Afrika

Die Europäische Union hat zu Beginn der Woche angekündigt, angesichts der Hungersnot am Horn von Afrika ihre Nothilfe deutlich aufzustocken. Zu diesem Thema hat auch die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO für kommenden Montag ein Krisentreffen einberufenen. Es besteht die Gefahr, dass wieder einmal viel über Hilfe geredet wird, statt wirklich zu helfen, kritisiert die katholische Tageszeitung Avvenire: "Wie so oft haben die großen Organisationen Alarm geschlagen und Hilfe gefordert. Kurz darauf erfolgte ein zweiter Alarmruf, dass die Mittel ausblieben und die Hilfsmaschine stocke. Noch eine kleine Weile und der Notstand wird chronisch werden, die Alarmglocken verstummen und alle werden sich gemeinsam anderen Dingen zuwenden. ... Um elf Millionen Afrikaner vor dem Hungertod zu retten, benötigen die Vereinten Nationen 1,5 Milliarden US-Dollar. Entfiele die Summe allein auf die Bevölkerung der EU, würde das drei Euro pro Person bedeuten. Zählte man USA, Kanada und Australien hinzu, um im Westen zu bleiben, würde der Obolus lächerlich klein werden. Kämen die reichen Länder Asiens hinzu, wäre er geradezu lachhaft. Warum also verweigern wir die Hilfe?"

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