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Sarzanini, Fiorenza


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Corriere della Sera - Italien | 19.05.2015

Bei Flüchtlingsquote droht fauler Kompromiss

Spaniens Außenminister José Manuel García Margallo hat eine Quotenregelung für die Verteilung von Flüchtlingen in der EU abgelehnt. Madrid habe seinen Anteil an der Hilfe für Asylsuchende bereits mehr als erfüllt, sagte er Montag in Brüssel. Die Migrationsstrategie der EU droht zu scheitern, fürchtet die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Die Ablehnung der Quotenreglung erst von Frankreich und nun auch von Spanien droht die Einigung zunichte zu machen, die am 13. Mai in Brüssel erzielt wurde. Die nächsten Wochen müssen jetzt genutzt werden, um zu begreifen, ob die Agenda in ihrer Grundstruktur überhaupt umgesetzt werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist es besser, ganz darauf zu verzichten. Nach außen wäre ein Kompromiss schlimmer als keine Einigung. Denn eine scheinbare Einigung zur Rettung des Rufs der EU-Spitzenpolitiker, würde niemandem nutzen - weder den Mitgliedstaaten noch den Migranten. ... Leider wird die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintrifft, von Tag zu Tag größer."

Corriere della Sera - Italien | 13.05.2014

Lampedusa: EU entzieht sich der Verantwortung

Bei einem erneuten Flüchtlingsunglück südlich der Insel Lampedusa sind am Montag mindestens 14 Migranten ums Leben gekommen. Die EU lässt Italien bei der Bewältigung des Flüchtlingsproblems allein, empört sich die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Wieder zerschellt der Traum von Europa in den Wellen. Es ist Europa, das die Flüchtlinge erreichen wollen, um sich ein neues Leben aufzubauen. Ein Europa, das sich vor sieben Monaten, als Hunderte von Flüchtlingen vor Lampedusa starben, öffentlich verpflichtete, über die EU-Grenzschutzagentur Frontex umgehend mit der Überwachung des Mittelmeers zu beginnen. Geld sollte investiert werden, um den Migrantenstrom bereits in den Herkunftsländern zu regulieren. … Nichts davon ist geschehen. Währenddessen hat Italien die Rettungsaktion 'Mare Nostrum' ins Leben gerufen, die pro Tag über 300.000 Euro kostet."

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