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Sağlam, Erdal


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Hürriyet - Türkei | 15.07.2015

Türkei muss nun Außenpolitik ändern

Um selbst Vorteile aus der Atomeinigung zwischen dem Westen und dem Iran zu ziehen, muss die Türkei nun ihre Außenpolitik ändern, fordert die liberal-konservative Tageszeitung Hürriyet: "An diesem Punkt muss die Türkei ihre diplomatischen Fehler schnell korrigieren. Der ganzen Welt wurde der Eindruck einer 'konfessionellen Außenpolitik' [der sunnitisch geprägten Türkei] vermittelt. Es ist sicher, dass dies zu einer Verunsicherung zwischen uns und dem Iran führte. Wenn die Türkei sowohl politisch als auch wirtschaftlich von der Einigung profitieren will, muss unbedingt diese Außenpolitik der letzten Zeit verändert werden. ... Wenn sich die Türkei und der Iran einigen, kann die Türkei ihr Ziel, zu einem Energiekorridor zu werden, verwirklichen. Eine ausgewogene Außenpolitik, die Saudi Arabien nicht verärgert, die Beziehungen mit Israel normalisiert und die Möglichkeiten nutzt, die sich mit dem Iran ergeben, wird unsere Wirtschaft sehr positiv beeinflussen."

Hürriyet - Türkei | 04.12.2014

Russland spielt Türkei gegen den Westen aus

Die Ankündigung Russlands, statt des South-Stream-Projektes durch Bulgarien eine Pipeline durch die Türkei zu bauen, sollte auf keinen Fall als Erfolg der Regierung in Ankara gefeiert werden, warnt die konservative Tageszeitung Hürriyet: "Diese Nachricht wird gepriesen als sei sie ein Erfolg der Türkei. Dabei sollte man sie vielmehr als Schachzug innerhalb der Partie verstehen, die Putin gegen den Westen spielt. Letztendlich benutzen nicht wir Russland, sondern Russland benutzt uns in diesem Spiel. Dieses neue Projekt Russlands ist sehr schwer zu verwirklichen. Daher muss man zuallererst einsehen, dass das neue Projekt weder für die Türkei noch für Russland lukrativ ist. ... Sollten für die Türkei lediglich die Transitkosten abfallen, wäre es besser, sie würde [auf die Pipeline] verzichten."

Hürriyet - Türkei | 26.08.2013

Lira leidet unter türkischer Außenpolitik

Die Türkische Lira ist in der vergangenen Woche auf ein neues Allzeit-Tief gegenüber dem US-Dollar gefallen. Die konservative Tageszeitung Hürriyet macht für diesen Wertverfall der Währung auch die türkische Außenpolitik verantwortlich: "Die Aussagen gegenüber den USA und der EU sind harscher geworden. Mit Ländern, von denen man unterstützt wurde - wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate - hat man sich überworfen, mit Israel sind die Brücken vollkommen abgebrochen. Wir sind mal wieder an einem Punkt angelangt, an dem gesagt wird, dass wir mit Russland und Iran eine neue Welt gründen. Würden Sie in einen Teil der Welt investieren, der mit der gesamten restlichen Welt im Streit liegt? Ist es Ihrer Meinung nach möglich, in einem solchen Umfeld den Wechselkurs und die Zinsen zu halten?"

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