Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Riedel, Annette


RSS Die Texte von "Riedel, Annette" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Deutschlandfunk - Deutschland | 02.12.2015

Nato-Signale nur scheinbar widersprüchlich

Die Nato will trotz Protesten Russlands Montenegro aufnehmen und gleichzeitig den Nato-Russland-Rat reaktivieren. Dies kündigte Generalsekretär Jens Stoltenberg an. Diese Signale passen sehr wohl zusammen, findet der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk: "Die Nato kann sich von Dritten, selbst von einem gewichtigen Dritten wie dem russischen Präsidenten, nicht vorschreiben lassen, wen sie auf erklärten Wunsch hin in ihr Bündnis aufnimmt. Das Völkerrecht erkennt das Recht eines jeden Staates an, sich das Bündnis auszusuchen, dem er angehören möchte. ... Die Botschaft [an den Kreml] lautet: Wir wollen mehr Kontakte, damit sich militärische Missverständnisse nicht zu katastrophalen Kettenreaktionen aufschaukeln können. Und weil wir euch als strategischen Partner auf der Weltbühne brauchen. Dafür können die Wiederbelebungsversuche des Nato-Russland-Rates taugen. Aber andererseits lassen wir uns vor lauter Kooperationsbedürfnis, auch in der Causa Syrien, nicht vom Kreml unsere Agenda setzen."

Deutschlandfunk - Deutschland | 17.12.2014

Bringschuld liegt bei Palästina und Israel

Das EU-Parlament hat sich am Mittwoch für die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenser-Staates ausgesprochen, jedoch nur, wenn Friedensverhandlungen zwischen Palästina und Israel wieder aufgenommen werden. Mehrere europäische Parlamente haben das Land bereits als Staat anerkannt. Die Resolution formuliert die Bringschuld beider Seiten, lobt der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk: "Schaden hätte es können, wenn das EU-Parlament ... Palästina bedingungslos anerkannt hätte. Ein Palästina, das in Teilen regiert wird von der Hamas und damit von einer Gruppierung, die immerhin in ihren Statuten die Auslöschung des Staates Israel als Ziel verankert hat. ... Richtig und wichtig ... ist, dass wiewohl das Existenzrecht Israels ausdrücklich betont wird, so auch die Pflicht Israels, von Maßnahmen abzusehen, die die Verhandlungen zu einem so wünschenswerten und zum jetzigen Zeitpunkt doch so wenig absehbaren dauerhaften, nachhaltigen Frieden torpedieren könnten: nicht zuletzt der ungebremste Siedlungsbau."

Deutschlandfunk - Deutschland | 14.11.2013

EU erklären hilft gegen Rattenfänger

Das neue rechte Bündnis ist noch kein Grund zur Panik, doch um die Gefahr einzudämmen, müssen die EU-Befürworter Europa den Menschen näher bringen, findet der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk: "Alarmiert muss man sein, weil diese Kräfte stärker werden. Das macht all die schwächer, die Europa gestalten wollen. ... Gelassen kann man sein, wenn man sich vor Augen führt, dass es letztlich immer ein gerüttelt Maß an übernationalem Interessenausgleich geben muss, wenn verschiedene Individuen, von verschiedenen Parteien, aus verschiedenen Ländern [im Europaparlament] eine Fraktion bilden wollen. ... 'Alarmiert gelassen' sollten sich aber Abgeordnete, Kandidaten, Regierungen, EU-Kommissare eines klar machen ...: Wenn es ihnen nicht gelingt, die EU und ihr Handeln besser und verständlicher zu erklären, wenn sie die Menschen nicht mitnehmen können bei all ihren Entscheidungen, braucht sich niemand zu wundern, wenn nationalistische Rattenfänger in ganz Europa leichtes Spiel bekommen."

Deutschlandradio Kultur - Deutschland | 28.05.2013

Mit der EU ist international nicht zu rechnen

Die EU muss eine gemeinsame Haltung in der Syrien-Politik finden, fordert der öffentlich-rechtliche Radiosender Deutschlandradio Kultur, denn mit ihrer Uneinigkeit sendet sie ein verheerendes Signal an die internationale Gemeinschaft und an den syrischen Diktator Assad aus: "Er und seinesgleichen können darauf bauen, dass die EU immer wieder außenpolitisch zu uneins ist, um handlungsfähig zu sein. … Mit der EU ist international nicht verlässlich zu rechnen. Das war schon bei der jüngsten Runde der Weltklimaverhandlungen so. Gerade da, wo es des ganzen Gewichts der EU bedürfte, um ein ernst zu nehmender globaler Machtfaktor sein zu können, da ist es dann gern mal vorbei mit der Kompromissfähigkeit, die bei internen Angelegenheiten sonst im guten und weniger guten Sinne sprichwörtlich ist."

» Autorenindex


Weitere Inhalte