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Ragáčová, Katarína


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sme - Slowakei | 16.10.2015

Volkswagen ist "too big to fail"

Existenzbedrohende Konsequenzen wird VW trotz seines Abgasskandals letztlich nicht zu spüren bekommen, glaubt die liberale Tageszeitung Sme: "Lassen die internationalen Institutionen VW fallen? Wird das Unternehmen zum Opferlamm? Das ist kaum anzunehmen. Nicht einmal eine exemplarische Bestrafung zeichnet sich ab. Dafür ist das Unternehmen zu groß und zu wichtig. Es gehört zu den Ernährern der deutschen Wirtschaft. Und es hat Betriebe in der Slowakei, in Tschechien, Polen oder Ungarn sowie in Übersee. An ihnen hängen zehntausende Arbeitsplätze. ... Und der Vergleich zur Griechenlandkrise? Erinnern wir uns, was Deutschland alles getan hat, um den Fall der Griechen und den Grexit abzuwenden. ... VW wird wie der verlorene Sohn wieder mit offenen Armen aufgenommen werden. In der Hoffnung, dass es gelernt hat. Und dass sich solch ein Fall nicht wiederholt."

Sme - Slowakei | 12.08.2015

Boom der slowakischen Autobranche birgt Risiken

Der britische Autobauer Jaguar Land Rover will in der Slowakei ein neues Werk mit einer Kapazität von 300.000 Autos pro Jahr errichten. Regierungschef Robert Fico erklärte am Dienstag in Bratislava, dass Regierung und Firma eine vorläufige Vereinbarung zu dem Projekt unterzeichnet hätten. In der Slowakei haben bereits Volkswagen, PSA Peugeot Citroën und Kia große Autofabriken. Die liberale Tageszeitung Sme sieht dieses Cluster auch als Gefahr: "Analysten behaupten zwar, dass die Diversifizierung unserer Wirtschaft ausreichend ist. Aber das muss nach 2018, wenn der erste Jaguar vom Band läuft, nicht mehr so sein. Eine neue Wirtschaftskrise wäre problematisch. Beim Kauf eines neuen Autos wird zuerst gespart. In der jüngsten Krise hat uns China geholfen, das zum drittgrößten Importeur von Autos aus der Slowakei aufgestiegen ist. Auch Russland ist ein wichtiger Markt. Doch beide Länder haben ernste Probleme. Was, wenn sie als Märkte ausfallen?"

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