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Pureber, Tjaša


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Žurnal24 online - Slowenien | 15.05.2013

Slowenien spart öffentlichen Dienst kaputt

In Slowenien haben Regierung und Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ihre Verhandlungen über geplante Sparmaßnahmen erfolgreich beendet. Die Gehälter sollen ab Juni um 0,5 bis 5 Prozent gekürzt werden und es gibt weniger Krankengeld. Die Onlineausgabe von Žurnal24 findet, man solle nicht immer im öffentlichen Dienst sparen: "Es ist doch klar, dass es nicht einfach reicht, dass wir einen öffentlichen Dienst haben. Er muss auch gut funktionieren und deshalb müssen die dort Beschäftigten auch angemessen bezahlt werden. … Die Frage ist immer, auf wessen Kosten gespart werden soll. Es sieht so aus, als beschäftige sich die Regierung lieber damit, nur die Gehälter zu kürzen, als herauszufinden, was wir wirklich brauchen und was nicht. ... Zum Beispiel Dienstwagen, Telefone und Dienstwohnungen. Die Regierung könnte auch endlich damit beginnen, Steuern auf zweite, dritte und alle weiteren leeren Immobilien von Einzelpersonen zu erheben."

Žurnal24 online - Slowenien | 01.02.2013

Aufstand eint Slowenen

Vertreter zahlreicher ziviler Gruppen haben am Donnerstag in Sloweniens Hauptstadt  Ljubljana gemeinsam den Rücktritt der Regierung gefordert. Seit Monaten protestieren die Slowenen gegen Sozialabbau und Korruption. Die Online-Ausgabe von Žurnal24 glaubt, dass der Aufstand deshalb so stark ist, weil er verschiedene Stimmen eint: "Das macht diesen Aufstand so unbezwingbar und stark. Die Stimmen werden zum gemeinsamen Schrei: 'Es ist genug!' Gleichzeitig respektieren sie einander und erlauben unterschiedliche Klangfacetten dieses Schreis. Jeder, der versuchte, mit nationaler und chauvinistischer Rhetorik anzukommen, wurde lautstark ausgepfiffen. Die Menschen, denen der Staat und das Kapital in den vergangenen 20 Jahren die Würde genommen haben, setzen sich nun für eine Gemeinschaft ein, die sich gegenseitig respektiert. Wenn der Aufstand überleben will, muss das auch weiterhin so bleiben, sowohl auf den Straßen als auch in den öffentlichen Debatten."

Žurnal24 online - Slowenien | 04.12.2012

Den Slowenen reicht's

Die Protestwelle gegen die politischen Eliten und die Regierung in Slowenien haben am Montag einen neuen Höhepunkt erreicht. Tausende Bürger sind in mehreren Städten auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut Luft zu machen. Das Online-Portal Žurnal24 ist überzeugt, dass die Geduld der Slowenen am Ende ist: "Die Politik hat erfolglos versucht, die Demonstranten zu diskreditieren, erst als Söldner der Opposition, dann als Urheber der Zusammenstöße mit der Polizei. ... Aber die Proteste werden immer klarer und deutlicher. Zu Beginn richteten sie sich gegen korrupte Politiker, nun auch gegen die Politik an sich und immer stärker gegen den Kapitalismus. Der nächste Schritt könnten Forderungen nach gesellschaftlichen Alternativen sein. Die Proteste könnten auch aufhören, aber davon, ob sie durchhalten, hängt alles ab. Keiner weiß, wie das alles enden wird. Doch eines ist klar: Der Geist ist nun aus der Flasche und die Bürger werden nicht mehr in der Stille leiden. Alle Möglichkeiten sind offen."

Žurnal24 online - Slowenien | 15.11.2011

Sloweniens Sozialstaat ist in Gefahr

Am 4. Dezember finden in Slowenien vorgezogene Parlamentswahlen statt. Da sich alle antretenden Parteien darüber einig sind, dass bei den Ausgaben gespart werden muss, ist der Sozialstaat ernsthaft bedroht, befürchtet Tjaša Pureber in der Onlineausgabe von Žurnal24: "Ich fürchte mich vor denjenigen, die im Namen der (neoliberalen) Theorien den Staat derart verwalten, dass sie vergessen, dass wir die Bürger dieses Staates sind. Ich fürchte mich auch vor denen, die im Wahlkampf ankündigen, Steuern zu senken und dabei verschweigen, dass das zu einer schlechteren Versorgung im Gesundheitswesen, zu weniger kostenfreier Schulbildung und zu weniger Sozialstaat führt. Der erschreckende Konsens unter den politischen Parteien, die alle nur eines fordern - nämlich den Gürtel enger zu schnallen - macht sprachlos. … Jetzt wäre es an der Zeit für kreative Lösungen. Doch deratige Ideen sind bei den Politikern nicht zu finden."

Žurnal24 online - Slowenien | 14.04.2011

Junge Slowenen träumen von Wohnung

Junge Slowenen bekommen fast keine unbefristeten Arbeitsverträge mehr und müssen deshalb in den meisten Fällen den Traum von einer Eigentumswohnung begraben, kritisiert die Onlinezeitung Žurnal24 Online: "Unsere Eltern konnten sich noch eigene Wohnungen leisten und haben vor Jahrzehnten noch Kredite dafür bekommen. Die junge Generation von heute kann mittlerweile nicht einmal mehr von einer eigenen Wohnung träumen. Denn sie kann nicht auf Kredite zur Finanzierung einer eigenen Wohnung hoffen. Wie auch, wenn sie immer seltener Arbeit bekommen. Und wenn sie Arbeit bekommen, dann sind das meist befristete Verträge oder schlecht bezahlte Jobs. Unbefristete Arbeitsverträge sind, aufgrund der Diktatur des freien Marktes und einer größeren Flexibilität der Arbeitskraft, mittlerweile Science Fiction geworden."

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